Ölpreise unter Druck: Opec+ erwägt abermalige Produktionssteigerung
Die Ölpreise auf dem Weltmarkt sind zu Beginn der Woche leicht unter Druck geraten. Ausschlaggebend dafür sind offenbar neue Spekulationen über mögliche Förderentscheidungen der Opec+. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent, das im November geliefert wird, fiel um 34 Cent und wird nun mit 69,79 US-Dollar gehandelt. Auch der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI ging um 42 Cent auf 65,30 US-Dollar zurück.
Im Fokus der Marktakteure stand ein Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg, demzufolge das erweiterte Ölkartell Opec+ überlegt, die tägliche Fördermenge im November erneut zu erhöhen. Diese Maßnahme würde an die vorherige Anhebung anknüpfen und eine Steigerung der Produktion um mindestens 137.000 Barrel täglich vorsehen.
Ungeachtet dieser Spekulationen bleibt auch das geopolitische Umfeld ein maßgeblicher Einflussfaktor. Die anhaltenden Konflikte wie der Ukrainekrieg und die Unruhen im Nahen Osten sind nach wie vor bedeutende Variablen, die den Ölmarkt und die Preisentwicklung beeinflussen.

