Ölpreise schwanken: Märkte blicken gespannt auf US-Entscheidungen und Berichte
Die Ölpreise haben am Mittwoch einen leichten Rückgang verzeichnet und damit einen Teil ihrer Gewinne vom Vortag aufgegeben. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent, das im Januar geliefert wird, sank um 25 Cent und notiert nun bei 64,91 US-Dollar. Auch die US-Sorte WTI zur Auslieferung im Dezember verzeichnete einen Preisrückgang um 28 Cent auf 60,76 US-Dollar.
Am Dienstag hatte sich Brent-Öl aus der Nordsee noch merklich verteuert, da die Hoffnung auf ein Ende der Teilschließung von US-Behörden die Nachfrage nach Öl anheizte. Im Fokus steht eine Abstimmung im US-Repräsentantenhaus über einen Übergangshaushalt. Mit deren Zustimmung und der abschließenden Unterzeichnung durch Präsident Donald Trump könnte der Regierungsstillstand vorerst beigelegt werden.
Darüber hinaus richten Anleger ihre Aufmerksamkeit auf anstehende Prognosen zur globalen Rohölnachfrage. Die Monatsberichte der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und der Internationalen Energieagentur (IEA), die am Mittwoch und Donnerstag veröffentlicht werden, stehen im Mittelpunkt des Interesses. Von diesen Berichten werden entscheidende Impulse für den Ölmarkt erwartet.

