Ölpreise erholen sich leicht dank gesunkener US-Ölreserven
Nach den deutlichen Verlusten vom Vortag konnten sich die Ölpreise am Donnerstag etwas erholen. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kletterte im Mittagshandel um 74 Cent auf 75,04 US-Dollar. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 66 Cent auf 70,04 Dollar.
In der Mitte der Woche waren die Ölpreise allerdings noch um mehr als zwei Dollar gefallen, wobei der Preis für US-Rohöl erstmals seit Juli unter die Marke von 70 Dollar gerutscht war. Grund dafür war die Skepsis bezüglich der jüngsten Förderkürzungen des Ölverbunds Opec+. Obwohl die Mitgliedsstaaten zusätzliche Kürzungen beschlossen hatten, wurden Zweifel an der Umsetzung laut, da diese als freiwillig bezeichnet wurden.
Die erfreuliche Nachricht für Ölanleger kam jedoch durch die jüngste Entwicklung der US-amerikanischen Ölreserven. Es wurde bekannt, dass die Lagerbestände in der vergangenen Woche um 4,6 Millionen auf 445 Millionen Barrel gefallen sind - ein deutlich stärkerer Rückgang als von Experten erwartet. Solch ein Rückgang der US-amerikanischen Ölreserven führt in der Regel zu einer Erholung der Ölpreise. (eulerpool-AFX)

