Obsidian Entertainment zufrieden mit dem Verkaufsstart von Avowed
In einem Interview mit Bloomberg-Reporter Jason Schreier erklärte Carrie Patel, die Direktorin des Spiels, dass das Studio mit der bisherigen Verkaufsentwicklung sehr zufrieden sei. Das ist ein starkes Zeichen dafür, dass auch Microsoft mit den Zahlen glücklich ist – besonders da das Spiel seit Release über den Xbox- und PC-Game-Pass spielbar ist.
Eine turbulente Entwicklung über sechs Jahre
Interessant ist auch, dass die Entwicklung von Avowed nicht reibungslos verlief. Laut Patel musste das Spiel vor vier Jahren einem kompletten Reboot unterzogen werden – obwohl es zu diesem Zeitpunkt bereits über zwei Jahre in Arbeit war. Sie übernahm die Leitung des Projekts und führte es schließlich nach insgesamt sechs Jahren Entwicklungszeit zum Abschluss.
Patel beschreibt die letzten vier Jahre als eine lehrreiche, aber auch herausfordernde Zeit. Sie vergleicht es mit dem Gefühl, Schienen zu verlegen, während der Zug bereits fährt. Das Entwicklerteam – bestehend aus rund 80 Personen – sammelte viele wertvolle Erfahrungen, die eigentlich in einer soliden Vorproduktionsphase hätten gelernt werden sollen.
Gibt es Hoffnung auf eine Fortsetzung?
Eine besonders spannende Aussage von Patel deutet darauf hin, dass Avowed nicht das letzte Spiel in dieser Welt bleiben könnte. Jetzt, da das Studio die Spielwelt aufgebaut und wertvolle Erfahrung im Gameplay-Design gesammelt hat, könnte eine Fortsetzung folgen.
Avowed erschien am 15. Februar 2025 im Early Access für Xbox Series X/S und PC. Die positiven Verkaufszahlen zeigen: Trotz Game Pass gibt es viele Spieler, die bereit sind, für das Spiel zu zahlen – ein gutes Zeichen für Obsidian und mögliche zukünftige Projekte. Vor wenigen Tagen erschien ein Update, dass den Fokus auf Gameplay-Bugs und NPCs legte. Wer es noch nicht weiß: Dieses Feature revolutionierte laut Spielern das gesamte Rollenspiel-Genre.


