Nokia-Aktie: Jefferies senkt Bewertung und Kursziel aufgrund von Auftragsverlust bei AT&T
Das renommierte Analysehaus Jefferies hat seine Bewertung für den finnischen Telekommunikationsausrüster Nokia herabgestuft und das Kursziel deutlich gesenkt. Demnach wurde das Rating von "Buy" auf "Hold" herabgestuft, während das Kursziel von 4,00 auf 3,10 Euro gesenkt wurde. Für Anleger bedeutet dies eine Abkehr von der bisherigen Kaufempfehlung und eine niedrigere Prognose für den Aktienkurs des Unternehmens.
Der Grund für diese Entscheidung liegt in einem Großauftrag des US-Mobilfunkanbieters AT&T, bei dem sich dieser für die schwedische Firma Ericsson entschieden hat. Diese Bevorzugung von Ericsson stellt für Nokia einen Rückschlag dar, wie Analyst Janardan Menon in einer aktuellen Studie erklärt. Durch den Verlust von Umsätzen bei AT&T werden potenziell erwartete Verbesserungen im Wachstum und in der Rentabilität des Mobilfunk-Netzwerkgeschäfts von Nokia aufgeschoben.
Die nunmehr zurückgenommene Prognose von Jefferies spiegelt somit die Bedenken bezüglich der Marktposition von Nokia wider. Das finnische Unternehmen hat nun die Herausforderung, auf diese Veränderung zu reagieren und seine Wettbewerbsfähigkeit im Mobilfunkmarkt zu verbessern.
Die Auswirkungen dieser Anpassung sind auch an der Börse deutlich spürbar. Die Nokia-Aktie verzeichnete bereits starke Verluste und die Abstufung durch Jefferies dürfte diese weiter belasten. Anleger sollten daher die weitere Entwicklung des Unternehmens und mögliche Gegenmaßnahmen von Nokia genau im Auge behalten. (eulerpool-AFX)

