Nintendo im Visier von Hackern: Jetzt geht es um 2 Millionen Dollar
Eine Hackergruppe hat 859 MB an internen Unternehmensdaten erbeutet und fordern nun ein Lösegeld von 2 Millionen US-Dollar. Sollte Nintendo nicht zahlen, dann drohen die Hacker mit einer vollständigen Veröffentlichung des Materials. Beim bisherigen veröffentlichten Material ist ersichtlich, dass Nintendo AI in dessen Arbeit implementieren will.
Welche Daten sind betroffen?
Die Daten welche die Hackergruppe erbeutet hat, stammen gar nicht von Nintendo direkt. Ein externe Dienstleistungsanbieter TINYpuls hat für Nintendo of America eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt. Diese Daten sind gestohlen worden. Sie beinhalten Dokumente aus dem Personalbereich, wie die Namen der Mitarbeiter, dessen E-Mail-Adressen, interne Umfrageergebnisse und Berichte. Auch ältere Finanz- und Verwaltungsunterlagen befinden sich in den Daten.
Statement von Nintendo
Nintendo hat sich bereits an die Öffentlichkeit gewandt und bestätigt, dass der Datenklau passiert sei. Allerdings sind keine Server oder Netzwerke von Nintendo gehackt worden. Es handle sich um Informationen eines begrenzen Mitarbeiterkreises. Die Daten seien schon mehrere Jahre alt. Damit möchte Nintendo den Schaden begrenzen, sodass dessen Kunden über ihre persönlichen Informationen nicht verunsichert sind.
Nintendo lässt sich nicht einschüchtern
Die Hacker werden Nintendo vor auf dessen Erpressung nicht reagiert zu haben. So machen die Hacker nun Druck auf TINYpulse und drohen noch mehr als Nintendos Daten zu Veröffentlichen. Wie viele Daten die Hacker besitzen ist unklar. Allerdings kam heraus, dass sich die Mitarbeiter über die Implementierung von AI in ihrer Arbeit gewehrt haben.
Daten bei externen Firmen unsicher
Viele große Unternehmen sind der Gefahr von Hackern ausgesetzt. Wie man sieht liegen die Sicherheitsrisiken nicht nur bei der eigenen Infrastruktur, sondern auch bei Lieferanten und Dienstleistern. Eine lange Zeit schon weisen Cybersecurtiy-Experten darauf hin, dass sensible Daten bei Partnerunternehmen eine Gefahr sind. Auch wenn sich die großen Unternehmen zu wappnen wissen, so stellen Drittanbieter eine Gefahr für die Unternehmen dar.
Wie gesagt gibt es keine Hinweise darauf, dass Kundendate,n wie Namen oder Zahlungsinformationen, als auch geheime Informationen kommender Videospiele von Nintendo vom Datenklau betroffen sind. Es handle sich nur um einen kleinen Kreis von Mitarbeiterdaten, sowie dessen Umfrageinformationen. Nintendo und dessen Dienstleister werden den Vorfall weiterhin gemeinsam untersuchen


