Neue Zuversicht bei Infineon: Optimismus trotz Herausforderungen
Der Halbleiterhersteller Infineon zeigt sich für das laufende Geschäftsjahr wieder optimistischer und hebt seine Prognose für die Segmentergebnis-Marge für 2024/25 auf einen hohen Zehn-Prozentbereich an. Dies stellt eine positive Korrektur der früheren Schätzungen im mittleren Zehner-Prozentbereich dar. Im Mai hatte das Unternehmen aus dem DAX seine Erwartungen aufgrund eines schwachen US-Dollars und der herrschenden US-Zölle herabgestuft. Der Umsatz soll dennoch leicht auf etwa 14,6 Milliarden Euro sinken.
Im dritten Quartal verzeichnete Infineon einen Umsatzanstieg von drei Prozent im Vergleich zum Vorquartal und erreicht damit 3,7 Milliarden Euro. Trotz des Wachstums wurde der Anstieg durch die Dollarschwäche gehemmt. Die Bereinigung der Lagerbestände bei den Kunden ist mittlerweile weit vorangeschritten, wie der Vorstandsvorsitzende Jochen Hanebeck erläuterte. Besonders erfreulich entwickelte sich das Geschäft mit Servern und Rechenzentren, und auch das für das Unternehmen essenzielle Automotive-Segment konnte leicht zulegen.
Die operative Gewinnmarge, ein Maßstab für die Profitabilität, verbesserte sich merklich von zuvor 16,7 auf nun 18 Prozent, und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Im fortgeführten Geschäft erwirtschaftete Infineon einen Gewinn von 292 Millionen Euro, was einem erfreulichen Zuwachs von 27 Prozent entspricht.

