Neue Weichenstellung: Die revolutionären Empfehlungen der Voßkuhle-Kommission
In einer spannenden Analyse macht die Kommission unter dem Vorsitz von Andreas Voßkuhle und Peer Steinbrück von sich reden. Mit visionären Ansätzen, die keinerlei Berührungsängste kennen, schlägt das Gremium tiefgreifende Reformen vor. So soll etwa der Datenschutz gelockert und der Datenaustausch erheblich erleichtert werden.
Gleichzeitig wird gefordert, klare Verantwortungsbereiche zu schaffen, den Ländern ihre Mitspracherechte zu entziehen und der Kleinstaaterei in der Digitalisierung ein Ende zu bereiten. Diese Ansichten dürften zweifelsohne für Diskussionen sorgen.
Ein markanter Vorschlag der Kommission ist die Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht, um den Herausforderungen einer alternden Gesellschaft und der Landesverteidigung gewachsen zu sein. Dabei wird betont, dass diese Pflicht generationenübergreifend gestaltet werden muss.
Erfreulich ist auch der innovative Ansatz von Voßkuhle, der den metaphorischen 'Umbau im Maschinenraum des Staates' fordert. Dies könnte so manch einer Regierung, insbesondere der aktuellen in Schwarz-Rot, als Ansporn dienen, den metaphorischen Schraubenschlüssel in die Hand zu nehmen und die staatliche Verwaltung effizienter zu gestalten.

