Neue Hoffnung für Fannie Mae und Freddie Mac: Der lange Weg zur Unabhängigkeit
Als Donald Trump erstmals ins Weiße Haus einzog, wurde gespannt spekuliert, ob er die beiden Hypothekenriesen Fannie Mae und Freddie Mac aus der staatlichen Verwaltung entlassen würde. Diese befanden sich seit ihrer Rettung während der globalen Finanzkrise unter staatlicher Obhut. Trumps designierter Finanzminister Steven Mnuchin äußerte damals klare Absichten: "Wir müssen Fannie und Freddie aus dem Staatsbesitz befreien. Es macht keinen Sinn, dass diese Unternehmen solange von der Regierung kontrolliert werden."
Doch die Erwartungen wurden enttäuscht. Trotz Trumps erklärter Zielsetzung fehlte den Unternehmen das notwendige Kapital, um eigenständig bestehen zu können. Zudem stieß er auf Hindernisse bei der Ablösung des Verantwortlichen der überwachenden Behörde.
In der Folge brachte eine globale Pandemie zusätzliche Herausforderungen mit sich. Acht Jahre später verbleiben Fannie Mae und Freddie Mac weiterhin unter staatlicher Kontrolle.

