Neue Hoffnung für den Gazastreifen: Hilfslieferungen erreichen die Region
Die humanitäre Lage im Gazastreifen könnte sich leicht entspannen, nachdem weitere 100 Lastwagen mit Hilfsgütern die Region erreicht haben. Die israelische Behörde Cogat gab bekannt, dass die Fahrzeuge über den Grenzübergang Kerem Schalom in das krisengeschüttelte Gebiet gelangten. Die gelieferten Güter umfassen essentielle Waren wie Mehl, Babynahrung und medizinische Ausrüstung. Bereits in der vergangenen Woche trafen 93 Lkw mit Hilfsgütern ein, dennoch gab es bislang keine Berichte, dass die dringend benötigten Lieferungen die leidende Bevölkerung erreicht haben.
Lange Zeit hatte die israelische Regierung keine Hilfslieferungen zugelassen. Erst durch internationalen Druck, auch seitens ihrer Verbündeten, wurde die Blockade am vergangenen Sonntag aufgehoben. Israel erhebt schwere Vorwürfe gegen die Hamas, indem es die islamistische Organisation beschuldigt, die Hilfsgüter abzufangen und zu veräußern, um eigene Kämpfer zu unterstützen. Gleichzeitig schlagen die Vereinten Nationen Alarm: Ohne tägliche Lieferungen von etwa 500 Lastwagen droht eine humanitäre Katastrophe für die knapp zwei Millionen in Gaza lebenden Menschen.

