Neue Hebel für die Kreislaufwirtschaft
Für die Transformation zur Circular Economy ist ein Umdenken in Produktion, Konsum und Nutzung von städtischer Infrastruktur erforderlich.
Hamburg, 31.03.2026 (lifePR) - In Deutschland entsteht jährlich ein erheblicher Ressourceneinsatz, doch trotz steigender Recyclingquoten sind noch viele Materialströme linear. Dabei ist längst bekannt, dass es effizienter ist, Ressourcen wiederzuverwenden und hierfür effektive Materialkreisläufe auf- und auszubauen. Dies unterstreicht die strukturellen Herausforderungen einer echten Circular Economy, die ein Umdenken in Produktion, Konsum und Nutzung von städtischer Infrastruktur erfordert.
Zur Stärkung der Transformation zur Kreislaufwirtschaft wurde in Berlin 2023 die Zero-Waste-Agentur ins Leben gerufen: eine Initiative von Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt sowie der Berliner Stadtreinigung (BSR). Ihr jüngst veröffentlichter Impact Report 2023-2025 zeigt: Die Agentur konnte bereits sichtbare Netzwerke zwischen Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und lokalen Initiativen knüpfen und damit Handlungsräume eröffnen, um die Themen Ressourcenschonung und Circular Economy voranzutreiben.So wurden mit einem Zero-Waste-Monitoring erstmals belastbare Daten zur Verbreitung und Umsetzung von Zero-Waste-Strategien in Berlin erhoben.
Es hat u. a. gezeigt, dass Menschen, die die Angebote der ZWA kennen, statistisch signifikant mehr abfallvermeidende Maßnahmen umsetzen. Weitere Aktivitäten der Agentur umfassen zum Beispiel Task Forces zur sektorübergreifenden Zusammenarbeit, Beratung zu abfallarmen Veranstaltungen, Wissensvermittlung für Unternehmen und die Zero-Waste-Aktionswochen.


