Neue Elektroprämie: Steuerfinanzierung in der Kritik
Ferdinand Dudenhöffer, ein renommierter Branchenexperte, hat die kürzlich von der Bundesregierung beschlossene Elektroprämie scharf kritisiert. In seiner jüngsten Rabattstudie, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, bemängelt er das Förderprogramm als ein "von Steuergeldern finanziertes Vorhaben", das nach seiner Ansicht keinen Mehrwert für den Markt bringt. Er formuliert klar, dass dies möglicherweise eine Verschwendung öffentlicher Mittel darstellt.
Besonderen Unmut hegt Dudenhöffer hinsichtlich der festgesetzten Einkommensgrenzen für die maximal mögliche Förderung. Er weist darauf hin, dass Familien mit einem Jahreseinkommen von 45.000 Euro oder weniger in der Regel Gebrauchtwagen bevorzugen. Zudem haben sie oft in Städten keine Möglichkeit, eine Ladestation zu installieren.
Ein weiterer Aspekt seiner Kritik ist die mögliche Förderung von Importen, speziell aus China. "Die neuen Prämien des Umweltministeriums könnten zu einem Anstieg von günstigen Importfahrzeugen führen", prognostiziert Dudenhöffer. Vor allem die deutschen Premiumhersteller wie Audi, BMW, Mercedes und Porsche könnten angesichts ihrer hochpreisigen Angebote nur zusehen, während die Nachfrage nach preiswerten ausländischen Modellen steigt. Dies, so Dudenhöffer, helfe der deutschen Autoindustrie und den Arbeitsplätzen kaum.
Trotz der kritischen Stimmen hat die Einführung der Prämie bislang nicht zu signifikanten Veränderungen in den Rabattangeboten für Elektrofahrzeuge geführt. Im Gegenteil, der Durchschnittsnachlass für die beobachteten Modelle ist im vergangenen Monat leicht angestiegen, entgegen der Sorgen, dass Hersteller durch staatliche Subventionen ihre Rabatte reduzieren könnten. Dudenhöffer bestätigt: "Bis auf einige Gelegenheitsangebote konnten wir keine systematischen Marktveränderungen infolge der Prämienankündigung feststellen."

