Netanjahu-Rede als Mittel der psychologischen Kriegsführung: Ungewöhnliche Maßnahme an Gazastreifen-Grenze
In einem bemerkenswerten Schachzug könnten Teile der Rede des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu vor der UN-Generalversammlung demnächst auch im Gazastreifen zu hören sein. Berichten der renommierten Zeitung 'Haaretz' zufolge plant das israelische Militär, die Ansprache mittels Lautsprechersystemen, die auf Lastwagen montiert oder in der Nähe des Grenzzauns platziert werden sollen, zu übertragen. Dieser Ansatz wird von vielen als Form der psychologischen Kriegsführung gewertet. Offiziell hat das israelische Militär die Berichte bislang nicht kommentiert, was Raum für Spekulationen lässt. Dennoch verlautet es aus dem Nachrichtenportal 'ynet', dass das Büro des Regierungschefs das Militär instruiert habe, die notwendigen Lautsprecher-Systeme in der Nähe von palästinensischen Wohngebieten zu installieren, um diese außergewöhnliche Maßnahme umzusetzen.

