Nebenwirkungen von CBD-Öl: Ist eine Überdosierung und Abhängigkeit möglich?
Viele Menschen haben mittlerweile von der vielseitigen Wirkung von CBD gehört – hierbei handelt es sich um eine Substanz aus der Hanfpflanze, die positiv auf das Endocannabinoid-System des Körpers einwirkt und ihn dazu bringt, wieder mehr „in Balance“ zu kommen. Nicht nur persönliche Erfahrungsberichte, sondern auch eine stetig größer werdende Vielzahl von Studien zeigen, dass Cannabidiol (so der offizielle Name), weit verbreitete Leiden wie Schmerzen, Angstgefühle, Depressionen und Schlaflosigkeit positiv beeinflussen kann.
Auch bei schweren Erkrankungen kann der Hanfextrakt laut Studien und vielen Erfahrungsberichten dabei helfen, die körperliche und emotionale Situation des Patienten auszugleichen, sodass medikamentöse Behandlungen besser „anschlagen“ können. Doch haben Cannabidiol-Tropfen Nebenwirkungen - oder machen sie sogar süchtig?
Welche Nebenwirkungen haben CBD Tropfen allgemein?
Gerade Menschen, die das Hanfmittel zum ersten Mal verwenden, fragen sich oft, ob das Mittel potenziell gefährlich für den Körper sein könnte. Schwangere sowie stillende Frauen sind sich oftmals außerdem nicht sicher, ob sie Cannabidiol während der neuen Monate ihres besonderes Zustands einnehmen dürfen - und ob dies während der Stillzeit empfehlenswert wäre.
Zudem sind sich viele Menschen, die beispielsweise bereits schulmedizinische Arzneimittel einnehmen, häufig nicht darüber im Klaren, ob es zu Wechselwirkungen kommen kann. Wieder andere Personengruppen haben Angst davor, dass das Mittel nicht legal ist und zum Beispiel bei Drogentests problematisch werden könnte. Es wird auf diese Weise schnell klar, dass eine gewisse Unsicherheit bezüglich der Einnahme besteht, schließlich handelt es sich um ein ganz neues Produkt, welches gerade erst erforscht wird. Dies ist natürlich vollkommen nachvollziehbar.
Die gute Nachricht ist jedoch, dass diese zumeist gar nicht erst entstehen – und wenn doch, minimal ausfallen, wie Sie in den folgenden Absätzen erfahren werden.
CBD Öl – fast keine Nebenwirkungen zu befürchten
Fast jeder kennt die langen Beipackzettel, die die typischen Medikamente begleiten und vor besorgniserregenden Begriffen strotzen. Anders ist dies bei CBD-Öl – selbst die Weltgesundheitsbehörde, die „WHO“, stufte es als empfehlenswert ein.
Auch langfristig eingenommen verursacht es keine Schäden, während dies beispielsweise bei Schmerzmitteln oder Psychopharmaka oftmals der Fall ist. Im Gegensatz zu dem ebenfalls in der Cannabis Sativa-Pflanze enthaltenen THC verändert Cannabidiol des Weiteren nicht das Bewusstsein und ist daher kein Betäubungsmittel, sondern völlig legal. Auch, wenn das Mittel an sich sehr gut vertragen wird, kann es auch hier zu unerwünschten Wirkungen kommen. Diese können wie folgt auftreten:
- Mundtrockenheit
- Müdigkeit
- Leichte Kopfschmerzen
- Appetitverminderung (für Menschen die abnehmen wollen ein Vorteil)
- Leichte Verdauungsstörungen
Wie bereits erwähnt treten diese Probleme jedoch so sehr selten auf und können oftmals mit einer Anpassung der Dosis oder der Anwendungsform unter Kontrolle gebracht werden.
CBD und Abhängigkeit – ist eine Gewöhnung zu befürchten?
Patienten, die bereits ihre Erfahrungen mit der regelmäßigen Anwendung bestimmter Medikamente (insbesondere von Opiaten) gemacht haben, werden leider festgestellt haben, wie abhängig diese machen können. Somit fragen sich viele zu Recht, ob auch die Einnahme des Cannabidiol süchtig machen kann. Auch hier gibt es ein positives Resultat, das sogar direkt von der WHO kommt: Die Antwort lautet nämlich glücklicherweise „nein“!
Bei der Cannabidiol-Anwendung besteht absolut kein Suchtpotenzial, sodass Sie dieses auch langfristig verwenden können, ohne ihren Organismus daran zu gewöhnen. Somit gibt es auch keinerlei Entzugserscheinungen beim Absetzen des Stoffes, wie dies unter anderem bei Medikamentengruppen wie Opioiden oder Psychopharmaka der Fall sein kann.
Wie wahrscheinlich ist eine CBD Überdosis?
Bislang sind keine Berichte über eine Überdosierung bekannt, und schon gar nicht mit gefährlichem oder fatalem Ausgang. Sollte man „zu viel“ des Guten erwischt haben, kann es höchstens sein, dass man sich etwas müde oder benommen fühlt. Generell ist die richtige Dosierung des Mittels das A und O, um den optimalen Effekt zu erzielen. Fangen Sie am besten mit einem 5-prozentigen Öl an und nehmen sie davon zwei bis dreimal am Tag drei Tropfen ein. Steigern Sie dies, falls sie eine noch stärkere Dosis wünschen. Achten Sie jedoch stets auf ein hochqualitatives Produkt - am besten mit Bio-Siegel, um etwaige Pestizidrückstände zu vermeiden.
Gegenanzeigen: CBD Tropfen während Schwangerschaft und Stillzeit
Gerade Schwangere, die beispielsweise unter Übelkeit leiden, versprechen sich von der natürlichen Substanz Abhilfe. Leider steht die Wissenschaft hier noch am Anfang, sodass man an dieser Stelle derzeit noch von der Einnahme abraten würde. Auch stillende Frauen sollten auf weitere Forschungsergebnisse warten. Eine weitere Kontraindikation stellen Glaukome dar - wer an dieser Augenerkrankung leidet, sollte kein Cannabidiol einnehmen, da dieses den Augeninnendruck noch weiter steigern kann.
CBD Öl - mit welchen Wechselwirkungen muss man rechnen?
Wer Medikamente einnehmen muss, sollte sich vor der Einnahme jeglicher Ergänzungen dringend mit seinem Facharzt beraten, um auf der sicheren Seite zu stehen. Folgende Medikamente können Wechselwirkungen mit Cannbidiol auslösen:
- die Säurehemmer Pantoprazol sowie Omneprazol,
- die Gerinnungshemmern Marcumar sowie Warfarin,
- das Schmerzmittel Diclofenac
- die Neuroleptika Risperidon, Haloperidol und Clobazam.


