Nahost-Gespräche: Trump erwägt Reise zu Friedensverhandlungen
Im Zuge der strategisch bedeutenden Nahost-Friedensgespräche könnte US-Präsident Donald Trump möglicherweise schon am Wochenende in die Region aufbrechen. In Ägypten finden derzeit indirekte Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas statt, die einen US-Plan zur Beendigung des Gaza-Konflikts zum Ziel haben. Trump erklärte in Washington optimistisch, die Gespräche verliefen positiv. Sollte der Fortgang weiterhin günstig sein, werde er voraussichtlich am Sonntag oder spät am Samstag die Reise antreten.
Die Unterhändler beider Seiten trafen sich im ägyptischen Badeort Scharm el Scheich. Berichten israelischer Medien zufolge könnte eine Vereinbarung bereits am Donnerstag oder Freitag erzielt werden, die eine Freilassung von Geiseln zur Folge hätte. Die Freilassung könnte dann frühestens am Samstag oder Anfang der kommenden Woche erfolgen.
CNN teilte mit, dass Israel die Möglichkeit in Betracht zieht, dass die Hamas nicht in der Lage sein könnte, alle toten Geiseln aufzuspüren und zu übergeben. Es bestehe die Möglichkeit, dass die Hamas den Aufenthaltsort von einigen der 28 als tot geltenden Geiseln nicht kenne oder deren Leichen nicht retten könne. Quellen sprechen von sieben bis 15 unauffindbaren Personen. Von den verbleibenden 48 Geiseln im Gazastreifen schätzt Israel, dass nur noch 20 am Leben sind. Die Hamas betrachtet die Geiseln als entscheidendes Druckmittel in den Verhandlungen, um eigene Forderungen durchzusetzen, wie etwa das Ende des Gaza-Kriegs.

