Naher Osten: Hoffnung auf einen Friedenswandel
Der israelische Präsident Izchak Herzog äußert seine innige Hoffnung auf einen Wandel in der Führung Irans und dessen regionalen Verbündeten. Bei einer Visite des US-geführten Koordinationszentrums CMCC im Süden Israels, das die Beruhigung der Lage zwischen Israel und der Hamas überwacht, betonte Herzog die Sehnsucht nach einer neuen Ära des Friedens im Nahen Osten. Ihm zufolge soll diese Zukunft ohne die gegenwärtigen Stellvertreterkonflikte auskommen und den Kindern der Region eine hoffnungsvollere Perspektive ermöglichen.
Bekräftigend sandte Herzog seine besten Wünsche an die iranische Bevölkerung zum Beginn des Ramadan und hob die Unterstützung Israels für die jüngsten Protestbewegungen im Iran hervor. Diese Solidaritätsbekundungen erfolgen im Kontext von Berichten über die gewalttätigen Repressionen des iranischen Regimes, die laut Herzog in grausamem Ausmaß gegen die eigene Bevölkerung vorgehen. Aus jüngster Geschichte heraus betrachtet, waren insbesondere die Massenproteste im Januar eine Zäsur, die durch die Sicherheitsorgane Irans brutal niedergeschlagen wurden und tausende Opfer forderten.
Bedrohungspotential sieht der jüdische Staat vor allem in den mutmaßlichen Bestrebungen Teherans zur Entwicklung nuklearer Waffen, die die Sicherheit Israels bedrohen könnten. Obgleich Teheran solche Ambitionen offiziell bestreitet, erinnert der Präsident an die Aktionen des letzten Sommers, als Israel zusammen mit den USA Angriffe auf iranische Atomanlagen durchführte. Die Reaktion des Iran folgte mit massiven Raketenangriffen auf israelische Ziele, darunter Tel Aviv. Diese Spannungen unterstreichen die Dringlichkeit für eine Neuausrichtung der geopolitischen Beziehungen in der Region.

