Ich sage ja nicht, dass wir dem Autofahrer, der die Anzeige erstattet hat, einen Besuch zu Hause abstatten sollten, aber vielleicht.... weiß jemand wo er wohnt...?
...ein Rettungsfahrer sich im Notfall verhalten soll, wenn es um jede Sekund geht, um ein Leben zu retten. Die einen zeigen Piloten eines Rettungshelis an, weil er zu einem Unfall im Parkverbot gelandet war, die anderen eben, weil sie sich vielleicht ein wenig "belästigt" fühlen, weil sie scharf bremsen mussten.
Gestern kam im TV darüber ein kurzer Bericht (MDR), hiernach handelte es sich um um eine langezogene, gut einsehbare schnurgerade Strecke außerhalb der Ortschaft. Dem Arzt selbst ist nichts aufgefallen, der Gegenverkehr und die Fahrzeuge vor ihm hielten an, sodass er überholen konnte. Aber wie das Leben lehrt (z.B. Knöllchen-Horst), gibt es überall Querulanten, auch unter Staatsanwälten. Selbst wenn der Arzt rein juristisch kein Recht, stellt sich aber die Frage, wie in Zukunft...
Mir ist eigentlich egal ob ich alle einzelheiten kenne. Jedoch scheinen ja keine Menschen in Gefahr gekommen zu sein dadurch und somit ist mir alles andere auch egal. Es geht um ein Menschenleben, in diesem Fall noch um ein sehr junges.
Das zeigt aber nur, dass es den Menschen zu gut geht, wenn man wg. so was Anzeige erstattet. Das ist wie in Mainz, als sich Anwohner beschwert haben, der Rettungshelikopter sei zu laut. Bei den Menschen bete ich wirklich, das denen die Hilfe dann verweigert wird
8k15728
07. Februar 2015
Ich kann mir gut vorstellen, dass der Notarzt die Situation nicht optimal gelöst hat. Sicher bin ich mir da nicht. Ich bin mir aber sicher, dass die zwei anzeigenden Fahrzeugführer etwas falsch gemacht haben: Wenn mir ein Notarztwagen entgegenkommt und auf dessen Fahrstreifen Autos fahren, habe ich anzuhalten und so weit wie möglich rechts ran zu fahren. Dies ist offensichtlich nicht geschehen. Daher wäre ich an deren Stelle mit der Anzeige sehr vorsichtig.