Nach dem Gipfel in Alaska: Europa in Sorge über geopolitische Spannungen
Im Anschluss an das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Staatsoberhaupt Wladimir Putin sieht die Grünen-Politikerin Sara Nanni großen Anlass zur Besorgnis in Europa. Die sicherheitspolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag äußerte im ARD-'Morgenmagazin' Zweifel daran, dass Trump gewillt sei, seine politische Stärke für den Frieden in Europa zu nutzen. Die Ereignisse der letzten Stunden würden dies deutlich machen und sollten als Warnsignal für den westlichen Teil der Welt gelten.
Putin gilt als der Profiteur dieses Gipfeltreffens und scheint den Westen weiter in Unsicherheit lassen zu können. Die Folgen des Treffens könnten tiefgreifende Verunsicherung und Unruhe in Europa mit sich bringen. Bisherige Hoffnungen auf eine konstruktive Rolle Trumps im Friedensprozess seien enttäuscht worden. Sara Nanni mahnte, dass Europa eigenständig Strategien entwickeln müsse, die auch ohne die Unterstützung der USA tragfähig sind.
Konkrete Ergebnisse des Gipfels wurden der Öffentlichkeit nicht bekannt gegeben. Trump und Putin trennten sich ohne konkrete Aussagen zu einer möglichen Waffenruhe im Ukraine-Konflikt. Zwar sprach Trump von bedeutenden Übereinkünften, jedoch ohne ins Detail zu gehen. Auch Putin deutete auf Absprachen, die möglicherweise eine Basis für die Lösung des Konflikts in der Ukraine schaffen könnten.

