Myst-Entwickler kündigt weitere Entlassungen kurz nach Riven-Remake an
Das traditionsreiche Indie-Spielestudio Cyan Worlds (Myst, Riven) hat erneut Mitarbeiter entlassen. Nur wenige Wochen nach einer ersten Entlassungswelle im März, bei der etwa die Hälfte der Belegschaft betroffen war, folgte jetzt eine weitere Reduzierung des Personals.
Die genaue Zahl der betroffenen Beschäftigten ist nicht bekannt, allerdings weist ein öffentlich zugängliches Dokument mit Kontaktinformationen auf mindestens 14 Betroffene hin. Cyan hatte dieses Dokument bereits im Frühjahr zur Unterstützung entlassener Entwickler angelegt.
In einer Stellungnahme auf Bluesky verwies das Studio auf die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Branche. Man befinde sich in einer prekären Lage und versuche, zwischen der langfristigen Stabilität des Unternehmens und den monatlichen Zwängen der Projektfinanzierung eine Balance zu finden. Die vorrangige Aufgabe sei jetzt, Investoren für ein neues Projekt zu gewinnen, um den Fortbestand des Studios zu sichern.
Die Entlassungen erfolgten nur zwei Tage nach dem Launch des 3D-Remakes von Riven: The Sequel to Myst (PS5, PC), das neue Rätsel, moderne Technik und VR-Unterstützung bietet.

