MTU Aero Engines feiert Erfolge auf der Luftfahrtmesse in Dubai
Der Münchner Triebwerkshersteller MTU Aero Engines konnte auf der Luftfahrtmesse in Dubai eindrucksvolle Erfolge erzielen und Aufträge im Wert von über 400 Millionen US-Dollar einsammeln. Besonders gefragt waren in diesem Jahr Triebwerke des US-Herstellers GE Aerospace, die in den Großraumjets von Boeing verbaut werden und an denen MTU beteiligt ist. Die hohe Nachfrage nach diesen Antrieben hat dazu beigetragen, den Auftragsbestand erheblich zu steigern.
Ein bemerkenswerter Großauftrag kam in dieser Woche von der arabischen Fluggesellschaft Emirates, die 65 Boeing 777X orderte – ein Geschäft, das die Produktion von 130 GE-Triebwerken in Schwung bringt. Flydubai, bekannt als kostengünstige Fluggesellschaft der Region, entschied sich ebenfalls für die bewährte GE-Technologie und bestellte 60 Antriebe für ihre Boeing 787 "Dreamliner" Flotte. Interessanterweise fiel die Wahl trotz Alternativen wie Rolls-Royce zugunsten von GE aus. Zusätzlich gab auch die Fluggesellschaft Saudia außerhalb der Messe grünes Licht für GE-Antriebe, und zwar für ihre 39 Dreamliner-Jets.
Während die Partnerschaft zwischen MTU und dem US-Giganten Pratt & Whitney, insbesondere bei den Getriebefan-Antrieben für kürzere Strecken, weniger Anklang fand, konnte dennoch ein kleinerer Erfolg verbucht werden. Die in Zürich ansässige Helvetic Airlines sicherte sich Antriebe für drei ihrer modernen Embraer-E2-Jets.

