Moskau dementiert angebliche Friedensgespräche in Abu Dhabi
Die russische Regierung hat Berichte dementiert, wonach in Abu Dhabi Friedensgespräche im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt stattgefunden haben sollen. Der außenpolitische Berater von Präsident Wladimir Putin, Juri Uschakow, erklärte gegenüber dem kremlnahen Journalisten Pawel Sarubin, dass ein Friedensplan in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate nicht diskutiert wurde. Diese Aussage ließ Uschakow während eines Staatsbesuchs von Putin in Kirgistan verlauten.
Uschakow betonte, dass die Details eines Friedensplans bislang nicht mit Russland besprochen worden seien. Teile des Gesprächs zwischen Uschakow und Sarubin wurden von letzterem auf seinem Telegram-Kanal veröffentlicht, um die Medienberichte zu widerlegen.
Obwohl verschiedene Medien darüber berichteten, dass Vertreter der US-Regierung in Abu Dhabi mit einer russischen Delegation zusammentrafen, stellte Uschakow klar, dass solche Treffen zwar dazu genutzt werden, um Themen wie Gefangenenaustausch zu erörtern, aber in diesem Fall unerwartet Kontakt zu einem US-Vertreter zustande kam. Dabei handelte es sich um Daniel Driscoll, Staatssekretär im US-Verteidigungsministerium, der kürzlich US-Vorschläge in Kiew präsentiert hatte.

