Mineralwasser-Konsum in Deutschland sprudelt: Beliebtheit erreicht neue Höhen
Der Konsum von Mineralwasser in Deutschland erlebt derzeit einen merklichen Aufschwung. Im Jahr 2025 verzeichneten die rund 150 Mineralbrunnen im Bundesgebiet einen Absatz von beeindruckenden 10,2 Milliarden Litern Mineral- und Heilwasser. Diese Zahlen stellte der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) auf Basis vorläufiger Daten vor. Das bedeutet eine Zunahme von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und einen Anstieg des rechnerischen Pro-Kopf-Verbrauchs von 125,6 auf 128,8 Liter.
Besonders im Trend liegt laut VDM aromatisiertes Mineralwasser, dessen Absatz 2025 um bemerkenswerte 18 Prozent wuchs. Aber auch stilles Wasser erfreut sich immer größerer Beliebtheit und legte mit einem Wachstum von 6,1 Prozent überdurchschnittlich zu. Der größte Teil des Absatzes entfällt jedoch auf Mineralwasser mit viel oder wenig Kohlensäure, das über 70 Prozent des Gesamtmarktes ausmacht.
Der Verband führt den Anstieg auf ein größeres Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher zurück. Bereits im Vorjahr, 2024, zeichnete sich ein leichtes Wachstumsplus ab, allerdings bleibt der Konsum weiterhin hinter dem Standard vor der Corona-Pandemie zurück. Im Jahr 2019 lag der individuelle Verbrauch noch bei 139,7 Litern pro Kopf.
Unter Einbeziehung der Mineralwasser-Erfrischungsgetränke erreichte der Gesamtabsatz der Mineralbrunnen im vergangenen Jahr ein Plus von 1,2 Prozent und stieg auf insgesamt 13,2 Milliarden Liter.

