Microsoft zieht Nasdaq nach unten: KI-Sorgen und geopolitische Spannungen belasten
Die aktuellen Geschäftszahlen aus dem Silicon Valley haben die amerikanischen Märkte erneut in Unruhe versetzt. Besonders Microsoft beeinflusste mit einem deutlichen Kursrückgang die Stimmung an den Börsen negativ. Zwischenzeitlich verlor das Wertpapier des Softwaregiganten beeindruckende zehn Prozent an Wert, was auf den Handelsplätzen für spürbare Nervosität sorgte. Zusätzlich befeuerten Unsicherheiten rund um Investitionen in Künstliche Intelligenz sowie geopolitische Spannungen, insbesondere Drohungen der USA gegenüber dem Iran, die angespannte Situation.
Diese Entwicklungen wirkten sich vor allem auf die Technologiebörse Nasdaq aus: Der Index büßte in der Spitze mehr als zwei Prozent ein, bevor er den Handelstag mit einer Abnahme von 0,53 Prozent bei 25.884,30 Punkten beendete. Damit bleibt die Annäherung an das Rekordhoch vorerst ein ferneres Ziel.
Der Dow Jones Industrial zeigte sich in diesem Umfeld hingegen robuster. Mit einer späten Aufwärtsbewegung gelang es dem Leitindex, das Tagesgeschäft mit einem leichten Plus von 0,11 Prozent bei 49.071,56 Punkten abzuschließen. Der S&P 500, ein weiterer wichtiger Marktbarometer, folgte eher den Abschlägen der Nasdaq und sank leicht um 0,13 Prozent auf 6.969,01 Punkte.

