Microsoft setzt auf Künstliche Intelligenz als Treibstoff für die Industrie
Microsoft hat auf der Hannover Messe eine neue Dimension digitaler Effizienz vorgestellt und rückt mit einem innovativen Virtual Assistant für die Industrie ins Rampenlicht. Unter den innovativen Neuzugängen des Konzerns besticht der "Factory Operations Agent", ein KI-basierter Assistent, der die Abläufe in Fabrikhallen effizienter gestalten soll. Diese außergewöhnliche Lösung ermöglicht es Angestellten, die Maschinendaten durch Abfragen in ihrer gewohnten Alltagssprache zu analysieren.
Managern wird dadurch eine gezielte Optimierung von Produktionsprozessen ermöglicht und sie können nun Fabrikationsfehler schneller identifizieren und beheben. Agnes Heftberger, Leiterin von Microsoft Deutschland, betonte die Relevanz der KI für die Zukunft der deutschen Industrie: "Wir müssen unsere Datenschätze heben und für KI nutzbar machen, um im globalen Wettbewerb standzuhalten."
Die Industrie, das wirtschaftliche Herzstück Deutschlands, könne durch den gezielten Einsatz von KI nachhaltig gestärkt werden, so Heftberger. Eine Studie des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass mittlerweile 42 Prozent der deutschen Industriebetriebe bereits auf KI setzen, während weitere 35 Prozent entsprechende Pläne haben. Der Fokus liegt auf der Maschinenüberwachung, Steuerung von Robotern und Optimierung des Energieverbrauchs.
Die Umfrage, durchgeführt unter 552 deutschen Industrieunternehmen ab 100 Beschäftigten, unterstreicht die zentrale Rolle von KI für die Zukunftsfähigkeit der Branche. Dennoch sehen 46 Prozent der Befragten die Gefahr, dass die deutsche Industrie den Anschluss verpasst. Microsofts Engagement in der KI-Sphäre ist auch im Zusammenspiel mit Größen wie Google, Meta und Amazon unverkennbar.
Der frühzeitige Einsatz von Milliardenbeträgen durch CEO Satya Nadella zur Kooperation mit dem KI-Startup OpenAI, bekannt durch den Chatroboter ChatGPT, verstärkt die Position von Microsoft als führender Innovator in der KI-Branche.

