Meta setzt verstärkt auf Künstliche Intelligenz: Große Investitionen und neue Technologien
Meta, der Technologieriese hinter Facebook und Instagram, treibt seine Bemühungen im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) weiter voran. KI spielt eine entscheidende Rolle, um die Nutzererfahrung zu verbessern, indem sie personalisierte Werbeanzeigen schaltet und interessante Beiträge empfiehlt. Laut Unternehmenschef Mark Zuckerberg hat der Einsatz dieser Technologien bereits zu einem signifikanten Anstieg der Nutzungszeit auf beiden Plattformen geführt.
Zuckerberg ist überzeugt, dass KI zukünftig noch tiefgreifendere Veränderungen bewirken wird. Derzeit dominieren Videos die Plattformen, doch er rechnet damit, dass interaktive Beiträge bald immer mehr Raum einnehmen werden. Dies wird durch den Einsatz von Chatbots wie ChatGPT und Meta AI unterstützt, die bereits heute Gespräche mit den Nutzern führen können.
Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, plant Meta, seine Investitionen in Rechenzentren massiv zu erhöhen. Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen Aufwendungen zwischen 64 und 72 Milliarden Dollar. Diese Budgeterhöhung ist nicht nur der KI-Entwicklung geschuldet, sondern auch gestiegenen Kosten durch Importzölle aus der Ära von Donald Trump.
Zuckerberg strebt an, in der KI-Welt dominierend zu werden und gegen Konkurrenten wie OpenAI, Google und xAI zu bestehen. Kürzlich brachte Meta eine eigenständige KI-App in den USA auf den Markt und nutzt Meta AI intensiv in WhatsApp. Parallel dazu setzt das Unternehmen auf innovative Hardware, wie etwa intelligenten Brillen, die unter der Marke Ray-Ban verkauft werden.
Trotz eines operativen Verlustes von 4,2 Milliarden Dollar in der Sparte Reality Labs verzeichnete Meta im letzten Quartal einen Umsatzsprung um 16 Prozent auf 42,3 Milliarden Dollar. Der Quartalsgewinn stieg, angetrieben von diesen Entwicklungen, um 35 Prozent. Für das laufende Quartal werden Umsätze zwischen 42,5 und 45,5 Milliarden Dollar prognostiziert, trotz der chinesischen Handelskonflikte, die die Werbeausgaben in den USA belasten könnten.

