Merkel dringt auf Ende der «Politik des Durchwinkens»
01. März 2016, 15:28 Uhr · Quelle: dpa
Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel dringt darauf, die Krise mit tausenden festsitzenden Flüchtlingen an der Grenze zwischen Mazedonien und Griechenland vor Ort zu lösen. Wie beim EU-Gipfel beschlossen, gelte es, eine Politik des Durchwinkens zu beenden, sagte Merkel nach einem Gespräch mit dem kroatischen Ministerpräsidenten Tihomir Ore?kovic in Berlin. «Es gibt Übernachtungsmöglichkeiten und Aufenthaltsmöglichkeiten auch in Griechenland. Die müssten auch von den Flüchtlingen genutzt werden», sagte Merkel. Sie betonte zugleich, dass die EU Griechenland zur Seite stehen müsse.

