Meilenstein im Handel: Großbritannien und Indien vereinbaren wichtiges Freihandelsabkommen
Ein bemerkenswertes Freihandelsabkommen zwischen Großbritannien und Indien markiert einen neuen Höhepunkt in den internationalen Wirtschaftsbeziehungen. Davon profitiert vor allem Großbritannien mit erheblichen Zollerleichterungen beim Export von Whisky, Gin und Autos, was in der Presse als 'bahnbrechend' gefeiert wird.
Die Vereinbarung, von Premierminister Keir Starmer angekündigt, bietet Großbritannien Handelsvorteile mit einem Markt, der einst eine britische Kolonie war. Im Gegenzug profitiert Indien von günstigeren Konditionen beim Export von Bekleidung.
Das bisherige Handelsvolumen der beiden Länder betrug 41 Milliarden Pfund, und Analysten erwarten einen deutlichen Anstieg dank dieser neuen wirtschaftlichen Partnerschaft. Premierminister Narendra Modi bezeichnete die Vereinbarung als 'historischen Meilenstein' und hofft auf eine insgesamt verbesserte wirtschaftliche Zusammenarbeit, die auch das Wachstum und die Beschäftigung fördert.
Die Initiative scheint auch eine Reaktion auf die von Donald Trump eingeführten US-Zölle zu sein, die die britische Wirtschaft, insbesondere die Autoindustrie, getroffen hatten. Diese Stoßrichtung war das britische Streben nach einem Handelsabkommen mit den USA, das jedoch bisher nicht zustande kam.
Indien wiederum strebt ebenfalls ein Handelsabkommen mit den USA an, idealerweise noch in diesem Jahr. Unter Trump waren indische Produkte mit Sonderzöllen belastet, die jedoch inzwischen ausgesetzt wurden.

