Medwedew beklagt «neuen Kalten Krieg» - Nato will keinen Konflikt
13. Februar 2016, 20:50 Uhr · Quelle: dpa
München(dpa) - Russland Ministerpräsident Dmitri Medwedew hat die Münchner Sicherheitskonferenz mit einem drastischen Satz aufgerüttelt. Er beklagte eine neue Ost-West-Konfrontation mit den Worten: «Wir sind in die Zeiten eines neuen Kalten Krieges abgerutscht». Angesichts der Konflikte in der Ukraine und in Syrien müsse jetzt wieder Vertrauen aufgebaut werden. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg versicherte, das westliche Militärbündnis sei nicht an Konfrontation interessiert. Morgen stehen dann andere Themen im Mittelpunkt: Die Konflikte in Afrika, der Golfregion und Flüchtlinge.

