Materna verzeichnet 13 Prozent organisches Umsatzwachstum und baut Wettbewerbsstärke weiter aus
Die IT-Unternehmensgruppe setzt ihren Wachstumskurs konsequent fort

27. März 2025, 10:07 Uhr · Quelle: Pressebox
Materna steigert den Umsatz im Jahr 2024 um 6,4 Prozent auf 712 Millionen Euro, mit einem organischen Wachstum von 13 Prozent. Gezielte Investitionen in KI und digitale Lösungen sowie der Umzug in ein neues Headquarter stärken die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Dortmund, 27.03.2025 (PresseBox) - Die IT-Unternehmensgruppe Materna, spezialisiert auf IT-Beratungs- und Digitalisierungsprojekte, hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2024 auf 712 Millionen Euro gesteigert – 6,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Das organische Wachstum lag bei 13 Prozent. Mit dem gezielten Verkauf der Materna IPS GmbH und des Flughafengeschäfts hat Materna ihren Fokus geschärft und sich klar auf zukunftsträchtige Wachstumsfelder ausgerichtet. In einem schwierigen Marktumfeld bestätigt sich damit die nachhaltige Stärke des Kerngeschäfts.

„Unser Erfolg verdeutlicht, dass wir auch unter anspruchsvollen Marktbedingungen nachhaltig wachsen. Wir setzen konsequent auf Innovation, insbesondere im Bereich Künstliche Intelligenz, um unsere führende Marktstellung weiter auszubauen“, erklärt Michael Hagedorn, CEO der Materna-Gruppe. „Mit unserem Strategieprogramm GRIP² verfolgen wir ambitionierte Ziele. Unser Fokus liegt dabei auf nachhaltigem Wachstum, technologischer Exzellenz und der Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden.“

Ziel ist es, den Umsatz bis 2027 auf eine Milliarde Euro zu steigern und die marktführende Position von Materna durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) weiter zu stärken. Als vertrauenswürdiger Partner unterstützt Materna Unternehmen und Behörden dabei, KI strategisch zu nutzen und gewinnbringend in ihre Prozesse zu integrieren.

Die Materna-Perspektive auf die digitale Transformation

Die digitale Transformation basiert bei Materna auf vier strategischen Dimensionen: Platform-based Transformation, Human x Digital, Artificial Intelligence und Business Resilience. Platform-based Transformation sorgt für effiziente und skalierbare digitale Plattformen. Human x Digital stellt den Menschen in den Mittelpunkt und optimiert die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Technologie. Mit Künstlicher Intelligenz erschließt Materna neue Potenziale für ihre Kunden. Business Resilience unterstützt Unternehmen mit einer umfassenden Strategie, um Bedrohungen wirkungsvoll zu begegnen, Cyber-Sicherheit zu gewährleisten und langfristige Stabilität sowie digitale Souveränität zu sichern.

Durch die gezielte Verzahnung dieser vier Dimensionen bietet Materna maßgeschneiderte Lösungen für spezifische Branchenlösungen, Angebote für Domänen sowie individuelle Kundenanforderungen. Der Mehrwert für die Kunden liegt in effizienteren Prozessen, nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen und der Förderung von Innovation.

Innovationskraft durch KI: Strategische Partnerschaften und wegweisende Projekte

Materna treibt ihre KI-Initiativen konsequent voran und setzt neue Maßstäbe in der Anwendung generativer KI-Technologien. Die strategische Partnerschaft mit NVIDIA unterstreicht die Innovationskraft des Unternehmens. Durch den Einsatz der leistungsfähigen KI- und GPU-Technologien (Graphics Processing Unit) von NVIDIA entwickelt Materna moderne Lösungen für Wirtschaft und öffentliche Verwaltung. Diese Partnerschaft ermöglicht es, rechenintensive KI-Anwendungen in Echtzeit zu verarbeiten und skalierbare KI-Infrastrukturen für Kunden bereitzustellen.

Der Trend zur Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung bleibt stark. Treibende Kräfte wie die plattformbasierte Digitalisierung von Fachverfahren – insbesondere unter Nutzung von KI – und die Registermodernisierung trugen zum 8,1-prozentigen Wachstum des Ressorts Public Sector bei, der damit einen Umsatz von 227 Millionen Euro erreichte. „Digitale Technologien wie Low-Code-Plattformen und KI sind der Schlüssel für eine effiziente und moderne Verwaltung“, erklärt Michael Hagedorn. „Es ist erfreulich zu sehen, wie wir Behörden dabei unterstützen können, sowohl intern als auch gegenüber ihren Kunden den Weg zur digitalen Verwaltung erfolgreich zu gestalten. KI verbessert diesen Prozess nun noch weiter.“

Ein Schlüsselprojekt ist Waldplanung 4.0, bei dem ein digitaler Zwilling des Bayerischen Waldes entsteht. Er dient der Inventarisierung des Staatswaldes und der Gewinnung detaillierter Informationen über Zusammensetzung, Lage und Zustand der Vegetation. Mithilfe von KI ermittelte präzise und aktuelle Daten helfen dabei, die Gesundheit und nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes sicherzustellen.

Erweiterung mobiler Lösungen für die digitale Transformation

Mit dem steigenden Bedarf an sicheren und leistungsfähigen mobilen Anwendungen verstärkt Materna ihre Aktivitäten in diesem Bereich. Mit SecurePIM von Materna Virtual Solution bietet die Unternehmensgruppe eine führende Lösung für ultramobile Kommunikation. Die erfolgreiche Integration des App-Entwicklers Brace Enterprise in die neue Abteilung Mobile Solutions erweitert die Entwicklungsfähigkeiten und ermöglicht ein noch breiteres Portfolio für die digitale Transformation von Kunden.

SAP-Beratungsgeschäft und Enterprise Service Management als Wachstumstreiber

Die cbs Corporate Business Solutions hat den Umsatz gegenüber dem Vorjahr erneut um 20 Prozent gesteigert – und das trotz der spürbaren Wachstumsschwäche in der Industrie, welche Investitionen in die digitale Transformation als eine zukunftskritische Schlüsselfähigkeit kontrolliert weiter vorantreibt. Die Unternehmensberatung profitiert von ihrer globalen Aufstellung und dem ganzheitlichen Beratungsangebot für IT-getriebene Business Transformationen im SAP-Umfeld und konnte Erlöse von 277 Millionen Euro (Vorjahr: 231 Millionen Euro) erzielen.

Auch im Bereich Enterprise Service Management wächst Materna stark. Partnerschaften mit BMC, OpenText, ServiceNow und neu auch Atlassian fördern das Geschäftswachstum, wobei ServiceNow als Hauptumsatztreiber hervorsticht. Ein Schlüsselfaktor für dieses Wachstum ist der erfolgreiche Einsatz von ServiceNow im öffentlichen Sektor, der durch den Beginn der Internationalisierung des Geschäftsbereichs weiter verstärkt wurde. „ServiceNow hat sich zu einer zentralen Plattform entwickelt, die verschiedene Anwendungen effizient verbindet und so einen echten Mehrwert für unsere Kunden schafft. Unser tiefes Fachwissen und unsere Branchenerfahrung machen uns hier zum idealen Partner“, erklärt Uwe Scariot, verantwortlicher Vorstand der Materna-Gruppe. agineo, spezialisiert auf ServiceNow-Technologien, konnte ein beeindruckendes Wachstum von 40,3 Prozent verzeichnen und erzielte einen Umsatz von 55,9 Millionen Euro. Die Partnerschaft mit Atlassian ergänzt das Portfolio um leistungsstarke Lösungen für IT-Service-Management und kollaborative Arbeitsumgebungen.

Cybersicherheit als Wachstumsfeld

Auch das Geschäftsfeld Cybersicherheit entwickelt sich für Materna dynamisch. Der steigende Bedarf an Sicherheitslösungen, neue regulatorische Anforderungen sowie die zunehmende Komplexität von Bedrohungslagen treiben die Nachfrage nach umfassenden Sicherheitskonzepten. Materna bietet End-to-End-Lösungen und setzt dabei verstärkt auf innovative Technologien, um den hohen Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. So werden beispielsweise KI-basierte Sicherheitssysteme und moderne Cloud-Security-Architekturen implementiert, die Unternehmen dabei unterstützen, Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und ihre IT-Infrastruktur nachhaltig zu schützen.

Ein zentraler Baustein dabei ist die im vergangenen Jahr geschlossene strategische Partnerschaft mit STACKIT. Gemeinsam mit dem Anbieter souveräner deutscher Cloud-Lösungen entwickelt Materna sichere, in Deutschland gehostete Infrastrukturlösungen und Services – speziell für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber mit höchsten Anforderungen an digitale Souveränität und Cyber-Sicherheit. Die Kombination aus souveräner Cloud-Infrastruktur, KI-Servicelösungen und modernem Servicemanagement bietet Kunden maximale Sicherheit, Compliance und Zukunftsfähigkeit.

Investitionen in Innovation und neues Headquarter in Dortmund

Materna investierte 2024 fast 20 Millionen Euro in Innovationen, wobei ein erheblicher Teil in die Weiterbildung der Mitarbeitenden und die Entwicklung neuer Technologien floss. Gleichzeitig hat sich Materna mit dem Verkauf der Materna IPS GmbH gezielt von Randbereichen getrennt, um den Fokus noch stärker auf strategische Wachstumsfelder zu legen. „Gerade in einem Marktumfeld, das von Unsicherheiten und volatilen Rahmenbedingungen geprägt ist, investieren wir in strategische Schlüsselbereiche und stärken kontinuierlich unsere Innovationskraft. Unsere solide Kapitalstruktur erlaubt es uns, sämtliche Investitionen unabhängig vom Kapitalmarkt aus eigener Kraft zu tätigen. Das verschafft uns auch künftig die nötige finanzielle Flexibilität, um konsequent weiterzuwachsen“, erklärt Dr. René Rüdinger, CFO der Materna-Gruppe.

Ein weiterer Meilenstein ist der erfolgreiche Einzug in das neue Headquarter in Dortmund. Seit Juni 2024 ist das hochmoderne Gebäude für 1.800 Mitarbeitende offiziell in Betrieb, das mit einer Investition von 150 Millionen Euro realisiert wurde. Der Standort setzt neue Maßstäbe in Nachhaltigkeit und Arbeitsplatzqualität und stärkt die Position von Materna als attraktiver Arbeitgeber und Innovationsführer. Gleichzeitig ist er ein klares Bekenntnis des Unternehmens zum Standort Dortmund. Aktuell beschäftigt Materna rund 4.500 Mitarbeitende weltweit.

„Unser Unternehmen wächst mit klarem Fokus auf Innovation, Qualität und Kundennähe“, resümiert Michael Hagedorn. „Wir werden auch in den kommenden Jahren unsere Marktchancen aktiv nutzen, neue Technologien vorantreiben und unser Wachstum nachhaltig fortsetzen.“

Finanzen / Bilanzen
[pressebox.de] · 27.03.2025 · 10:07 Uhr
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