Maria Gerbaulet erhält den Bundespreis für Kunststudierende

02. April 2025, 11:26 Uhr · Quelle: LifePR
Maria Gerbaulet von der Muthesius Kunsthochschule in Kiel wird mit dem Bundespreis für Kunststudierende ausgezeichnet und ist eine von sieben Preisträger*innen. Ihre Arbeiten, die Fragen von Stabilität und Instabilität behandeln, werden in einer gemeinsamen Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn im November 2025 präsentiert.

Kiel, 02.04.2025 (lifePR) - Mit Maria Gerbaulet wird erstmals eine Absolventin der Muthesius Kunsthochschule in Kiel mit dem Bundespreis für Kunststudierende ausgezeichnet. Damit ist sie eine von deutschlandweit sieben ausgewählten Studierenden und einem studentischen Team, die in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgelobten Wettbewerb geehrt wird. Mit der Ehrung verbunden ist eine gemeinsame Ausstellung aller Preisträger*innen in der Bundeskunsthalle Bonn, die im November 2025 eröffnet werden wird.

„Ich freue mich sehr über diese bedeutende Auszeichnung“, sagt Maria Gerbaulet. „In der Ausstellung in der Bundeskunsthalle werde ich drei bis vier Arbeiten zeigen können. Das sind Arbeiten aus meinem Portfolio, aber auch neue Arbeiten, mit denen ich mich derzeit beschäftige. Dass ich dort ausstellen und damit auch eine breite Öffentlichkeit erreichen darf, begeistert mich sehr – es ist ein besonders schönes Ziel, auf das ich nun nach meinem Abschluss voller Vorfreude hinarbeiten kann.“

Die 1994 in Sassenberg geborene Künstlerin ist im November 2024 mit dem Arthur-Petersen-Preis der Muthesius Kunsthochschule ausgezeichnet worden. Sie hat in Kiel zunächst im Master Spatial Strategies, anschließend in der Bildhauereiklasse im Studiengang Freie Kunst studiert: erst bei Professorin Elisabeth Wagner, zuletzt bei den Professorinnen Jenny Kropp und Alberta Niemann, dem Künstlerinnenkollektiv FORT.

„Wir sind sehr stolz und freuen uns für Maria, dass sie diesen wichtigen Preis erhält“, sagt dasKünstlerinnenkollektiv FORT. „Im Mittelpunkt von Maria Gerbaulets Arbeit stehen Fragen von Stabilität und Instabilität. Dabei spielen unter anderem Zustände des Körpers, der als verletzliches Wesen vielfältigen Prozessen von Disziplinierung und Objektifizierung ausgesetzt wird, eine zentrale Rolle.Mit feinfühligem bildhauerischem Gespür stellt Maria Gerbaulet organischen Materialien wie Wachs metallische oder industriell gefertigte Gegenstände gegenüber. Gemeinsam wirken sie in einem Spannungsverhältnis von Stabilität und Instabilität, Bewegung und Starre, Zwang und Verletzlichkeit.“

Dr. Arne Zerbst, Präsident der Muthesius Kunsthochschule und Sprecher der Kunsthochschulenkonferenz, sagt: „Mit Maria Gerbaulet fällt die Wahl auf eine ebenso fokussierte wie sympathische Künstlerin mit einem herausragenden Talent. Ich gratuliere ihr herzlich und freue mich außerdem über die überregionale Wahrnehmung, die auch der Freien Kunst an der Muthesius Kunsthochschule mit dieser großartigen Auszeichnung zuteilwird.“

Die Jury – bestehend ausStefanie Kleefeld (Direktorin der Kunsthalle Bremerhaven), Renan Laru-an (seit 2025 Kurator des philippinischen Pavillons der Architekturbiennale Venedig) und Dr. Florence Thurmes (Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz) – lobte an Maria Gerbaulets Werk: „Dank ihrer Korrelation zwischen Zerbrechlichkeit und Stabilität strahlen Maria Gerbaulets Werke eine große Poesie aus. Zunächst wirken sie zurückhaltend, erweisen sich dann, in der genauen Betrachtung, als sehr differenziert.“ Von Maria Gerbaulets Arbeiten sei die Jury auch deshalb überzeugt gewesen, da sie „aufgrund ihrer subversiven Hinterfragungen von kunstgeschichtlichen Diskussionen überzeugt. So kann man die Künstlerin kunsthistorisch in der Tradition des Readymade verorten. Industriell gefertige Produkte, wie ein Stück Drainage, setzt Maria Gerbaulet in ein neues System, das seine Funktion umkehrt, und schafft somit neue Interpretationsmöglichkeiten. Auch hier werden Materialien oder Substanzen, die wir für gesetzt halten, als fragile und somit vergänglich dargestellt“, begründete Florence Thurmes.

  • Die feierliche Preisverleihung und Ausstellungseröffnung des Bundespreises für Kunststudierende findet am Donnerstag, 6. November, um 19 Uhr in der Bundeskunsthalle in Bonn statt. Die Ausstellung wird dort bis zum 4. Januar 2026 zu sehen sein.
Der Bundespreis für Kunststudierende

Der Bundespreis für Kunststudierende richtet sich an die 25 in der Kunsthochschulenkonferenz (KHK) organisierten Kunsthochschulen und Akademien Deutschlands. Sie nominieren jeweils zwei ihrer Studierenden oder studentische Teams. Der Bundespreis für Kunststudierende wird alle zwei Jahre ausgeschrieben, er ist ein wichtiges Forum für den künstlerischen Nachwuchs in Deutschland. Die Vergabe erfolgt durch eine unabhängige Jury. Das Bundesbildungsministerium fördert den Preis seit 1983, derzeit mit rund 270.000 Euro für jeden Wettbewerbsdurchgang. Das Deutsche Studierendenwerk organisiert den Wettbewerb. In diesem Jahr erhalten die Preisträger*innen insgesamt 48.000 Euro Preisgeld und Produktionsstipendien.

Kunst & Kultur
[lifepr.de] · 02.04.2025 · 11:26 Uhr
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