Macrons Mahnung: Droht ein "Dauerkrieg" in Gaza?
In einem eindringlichen Appell hat der französische Präsident Emmanuel Macron vor den verheerenden Folgen einer geplanten israelischen Militäraktion in Gaza gewarnt. Nach Gesprächen mit dem jordanischen König Abdullah II. und dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fatah al-Sisi äußerte sich Macron besorgt über die mögliche Eskalation in der Region und beschrieb die drohende Offensive als potenzielle "Katastrophe für beide Völker". Macron betonte die Notwendigkeit einer dauerhaften Waffenruhe im Gazastreifen und forderte konkrete Schritte zur Beilegung des Konflikts.
Dazu zählen die Freilassung aller Geiseln, die massive Bereitstellung humanitärer Hilfe, die Entwaffnung der Hamas sowie die Stärkung der palästinensischen Autonomiebehörde. Parallel dazu bestätigte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz Berichten zufolge den Einsatzplan der Armee zur Einnahme der Stadt Gaza. Dies geschah trotz eines angeblichen positiven Signals der Hamas gegenüber internationalen Vermittlern in Bezug auf einen neuen Waffenruhe-Vorschlag.

