Macrons diplomatische Offensive für europäisches Gipfeltreffen
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich für ein strategisches Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ukrainischen Staatsoberhaupt Wolodymyr Selenskyj in Europa starkgemacht. Nach einem virtuellen Austausch mit Trump in seiner Sommerresidenz in Bormes-les-Mimosas betonte Macron das Bestreben der USA, eine solche Zusammenkunft zu unterstützen, idealerweise auf neutralem europäischem Boden. Macron hob hervor, dass die Wahl des Gastgeberlands entscheidend sei, um auf Akzeptanz aller Beteiligten zu stoßen.
Zusätzlich unterstrich Macron, Trump habe sich bei einem anvisierten Treffen mit Putin in Alaska klar für das Erreichen eines Waffenstillstands ausgesprochen. Der französische Präsident legte Wert auf die Tatsache, dass territoriale Fragen im Zusammenhang mit der Ukraine nicht ohne die Beteiligung der ukrainischen Regierung besprochen werden dürften. Vor einem solchen Gipfeltreffen sei es zudem unerlässlich, dass die Perspektiven Europas in die Gespräche einfließen. Während es üblich sei, dass die USA und Russland ihre bilateralen Gespräche führen, sei es genauso wichtig, die europäischen Sicherheitsinteressen in den Dialog einzubringen.

