Liberty Media erhält grünes Licht für Übernahme der MotoGP-Anteile
Die Formel-1-Eigentümerin Liberty Media hat von der EU-Kommission die Genehmigung zur Übernahme der Motorrad-Weltmeisterschaft, bekannt als MotoGP, erhalten. Rund ein Jahr nach der Ankündigung des Kaufs hat das US-amerikanische Medienunternehmen damit den Erwerb von 86 Prozent der MotoGP-Anteile abgeschlossen. Diese stammen vom spanischen Unternehmen Dorna, während die verbleibenden 14 Prozent bei der bestehenden MotoGP-Leitung verbleiben.
Das überprüfte Geschäft hat ein beachtliches Volumen von 4,2 Milliarden US-Dollar. Die europäische Behörde kam dabei zu dem Schluss, dass keine Gefahr einer Monopolbildung besteht. Trotz der Tatsache, dass Liberty Media nun kommerzielle Rechte an den bedeutendsten Rennserien sowohl auf vier als auch auf zwei Rädern hält, wird der Wettbewerb hinsichtlich der Vergabe von Übertragungsrechten nicht beeinträchtigt. Sowohl die Formel 1 als auch die MotoGP stehen weiterhin im intensiven Wettbewerb mit anderen Sportarten, was eine ausgewogene Vermarktung sicherstellt.

