Li Auto gerät ins Visier von Short sellern: Einbruch bei neuen Modellen sorgt für Unsicherheit
Der chinesische Elektrofahrzeug-Hersteller Li Auto sieht sich angesichts von Bedenken über seine begrenzte Pipeline an neuen Modellen in diesem Jahr einer wachsenden Zahl von Short sellern ausgesetzt. Der Markt befürchtet, dass das Unternehmen infolgedessen an Marktanteilen einbüßen könnte.
Die Short-Positionen in den an der US-Börse gelisteten American Depositary Receipts (ADRs) von Li Auto erhöhten sich bis zum 23. September auf etwa 30% der ausstehenden Aktien. Dies stellt einen beachtlichen Anstieg dar, verglichen mit einem Short-Interesse von 11% vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen Ende August. Die Daten stammen von S&P Global.
Ein zentrales Anliegen der Investoren besteht darin, ob Li Auto in der Lage sein wird, im hart umkämpften chinesischen EV-Markt gegen die Konkurrenz zu bestehen. Insbesondere angesichts der Entscheidung des Unternehmens, geplante Neuerungen erst 2025 auf den Markt zu bringen, bleibt dies eine große Herausforderung.

