Lebensfrohe Lektüre von heiter bis weise
Buchtipps zum Muttertag

Ilmenau, 27.04.2026 (lifePR) - Zum Muttertag – aber auch für andere Gelegenheiten - stellen wir hier einige Titel vor, die den Alltag bunter und fröhlicher machen. Weitere Anregungen finden sich auf der Webseite des Verlags.
Gerald Gleichmanns Kurzgeschichten-Band „Blumen für Angelika“ (ISBN 978-3-95716-392-9) widmet sich den Schwierigkeiten in der Beziehung zwischen Mann und Frau. So schildert der Erzähler eine wahre Odyssee auf der Jagd nach einem Strauß Blumen, nachdem er den Geburtstag der Freundin vergessen hat. Auch in den weiteren 19 Geschichten geht es recht turbulent zu. So manche hinterlistige Tücke des Alltags treibt die Beteiligten zur Verzweiflung. Eifersüchteleien und alle möglichen kleinen Missverständnisse lassen das Zusammenleben von Mann und Frau so oft kompliziert erscheinen. Und zur Krönung des Schauspiels verstehen es die eher pragmatische Mutter des Erzählers, Angelikas beste Freundin und vor allem Frau Müller, Parterre rechts, regelmäßig für zusätzliche Verwirrung zu sorgen. Mit Sprachwitz und hintergründig-schelmischem Humor ist Gerald Gleichmann ein humorvolles und unterhaltsames Werk gelungen.
Gabriele Schienmann plaudert, wie ihr die „Berliner Schnauze“ gewachsen ist – mal frech, mal melancholisch. In „Unter uns“ (ISBN 978-3-95716-384-4) erzählt sie Geschichten aus dem Leben. Sie blickt auf Freundschaften und Begegnungen zurück oder schnoddert zu den Widrigkeiten des Alterns. Gabriele Schienmann erzählt frech, direkt, fröhlich, aber auch berührend über Lebenserfahrungen. Sie erinnert sich mit Ironie an die Erlebnisse einer DDR-Familie kurz nach dem Fall der Mauer oder an die Disco-Besuche ihrer Jugendzeit. Augenzwinkernd schildert sie den Konflikt zwischen der Sehnsucht nach der Idealfigur und der Lust nach Süßem. Mal entdeckt sie die zweifelhafte Lyrik eines Werbeplakates, während sie im Stau steht. Oder sie nimmt die Herausforderung an, einen Maulwurf im Garten zu haben – um nur einige Themen der gut zwei Dutzend Kurzgeschichten und Anekdoten zu nennen.
Bereits in dem zuvor veröffentlichen Buch „Pralles Leben“ (ISBN 978-3-95716-123-9) hat die Autorin ihr Erzähltalent unter Beweis gestellt.
Starke Frauen sind das Thema von Patricia Hemberger. In ihrem autobiografischen Buch „Am Ende bin ich – ich selbst“ (ISBN 978-3-95716-339-4) zeigt sie sich als eine Frau, die sich nicht verbiegen lässt. Das Leben hatte sie nicht auf Rosen gebettet. Oft schon war ihr die Welt mit Ungerechtigkeit begegnet. Besser gesagt: Oft begegneten ihr die Mitglieder der eigenen Familie und die Kollegen und Kolleginnen im Beruf wenig wohlwollend. Aber trotzdem: Sie lässt sich nicht unterkriegen. Patricia Hemberger, geboren als Patricia Holländer in Speyer am Rhein, blickt voller Energie auf ihr Leben zurück. Sie ist tatkräftig. Sie ist kreativ. Sie ist fleißig. Und sie ist in ihrem Leben oft an ihre Grenzen gestoßen. Viele Lebensabschnitte kommen ihr vor wie ein Schleudergang zwischen Freundschaft und Gegnerschaft, Unterstützung und Betrug. Nach der Scheidung ihrer Eltern wuchs sie unter dem strengen Regiment der Großmutter auf. Sie durchlebte familiäre Konflikte und kämpfte sich über berufliche Hürden. Mit der Ausbildung zur Verwaltungsangestellten zeichnete sich ein solides, ruhiges Berufsleben ab, doch das reichte ihr nicht. Nebenbei führte ein kleines Handarbeitsgeschäft, machte eine Ausbildung zur Gästeführerin, fing an, für Designer zu arbeiten, entwarf eigene Kreationen für Tanzsportvereine. Eine Krankheit gebot ihr innezuhalten – sie stellte die Weichen neu. Jetzt ist sie ihr eigener Chef und will sich nur noch dort einsetzen, wo ihr Respekt und Achtung begegnen.
Außerdem hat Patricia Hemberger eine biografische Erzählung über die Lebensgeschichte einer einfachen Frau veröffentlicht. In „Mara“ (ISBN 978-3-95716-318-9) erzählt sie von einem harten Leben, reich an Schicksalsschlägen, Zurückweisung und der weit verbreiteten Diskriminierung von Frauen.
Ein Burnout zwingt Corina dazu, sich neu zu orientieren. Welche unerwarteten Impulse sie dabei auf einen neuen Weg führen, beschreibt der Roman „Wunder sind nichts für Weichlinge“, (ISBN: 978-3-95716-320-2). Autorin Christiane Barth bemüht dabei keinen erhobenen Zeigefinger und keinen bedauernder Unterton, wie es gelegentlich das Thema Burnout begleitet. Frisch und humorvoll entwickelt sie eine Geschichte mit überraschenden Wendungen. Denn, so lautet eine Schlussfolgerung der Autorin: Wenn eine Schraube locker ist, muss sich ein System neu justieren. Und das ist oftmals der einzige Weg, gesund zu werden oder zu bleiben.
Die Hauptfigur des Romans Corina gelangt nach ihrer psychischen und physischen Bruchlandung zur Reha in den Schwarzwald. Die Gruppentherapie in der Reha schweißt Corina, die Hauptfigur, mit den Mitpatienten zusammen, die auch noch nach dem Zwangsurlaub zusammenhält. Ausgerechnet ein Schamane wird für Corina der Wegweiser in ein besseres Leben ohne Druck und festgezurrte Lebenspläne. Auch später entwickelt ihr Laben schnell eine Eigendynamik, die niemand vorhersieht. Wieder muss sie ihre Vorstellungen davon, wie die Dinge zu sein haben, über den Haufen werfen.
Lebensbetrachtungen mit Humor: Viele Beobachtungen des Alltags sind der Erfurterin Ursula Dippe in „Schmunzelst du?“ (ISBN: 978-3-95716-273-1) einen Vers wert. Ob Enkel oder Sport, Gartenarbeit oder Geselligkeit, moderne Elektronik oder nostalgische Erinnerung: Ihre Gedichte aus dem Seniorenleben beleuchten in gereimter Form das Heute und das Gestern - Lokalkolorit eingeschlossen.
Wann immer man einem lieben Mitmenschen gute Wünsche, eine Gratulation oder eine Aufmunterung übermitteln möchte: Dieses Büchlein ist ein „Glücksbringer“ im wortwörtlichen Sinne. Ingeborg Kuhl de Solano hat „Wege des Glücks“ (ISBN 978-3-95716-254-0) aufgespürt. Die lebenserfahrene Autorin regt darin in 14 Kapiteln an, vertieft über das Glück nachzudenken. Sie erinnert an das materielle und das immaterielle Glück, an die glückselige Freude eines Kindes über ein Geschenk, an mögliche heilende Effekte des Glücks und an das wohltuende geteilte Glück. Die farbenfrohen modernen Illustrationen des Frankfurter Künstlers Michael Schmitt-Hermeskeil vermitteln eine positive Stimmung und Freude am Leben. Auch in „Schicksal? – Mach was draus!“ (ISBN: 978-3-95716-355-4) teilt die Autorin ihre 90jährige Lebenserfahrung.
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