Kritisches Augenmerk auf hohen Krankenstand in Deutschland: Friedrich Merz untermauert seine Aussagen
Bundeskanzler Friedrich Merz hat seine Bedenken hinsichtlich des überdurchschnittlich hohen Krankenstands in Deutschland erneut geäußert. Nachdem er bereits am Wochenende auf die durchschnittlichen 14,5 Fehltage hingewiesen hatte, verdeutlichte er nun, dass diese Zahl die kurzen Krankmeldungen von ein oder zwei Tagen nicht umfasse. Er betonte, dass die tatsächliche Zahl der Krankentagen damit deutlich höher liege und der Krankenstand in deutschen Unternehmen somit als zu hoch einzustufen sei. Diese Entwicklung betreffe nicht nur die Privatwirtschaft, sondern auch den öffentlichen Dienst, wie Merz hervorhob.
Der CDU-Vorsitzende betonte die Suche nach möglichen Ursachen und Lösungen für dieses Problem. Einen möglichen Grund sieht Merz in der unbürokratischen Möglichkeit, sich telefonisch krankschreiben zu lassen. Ärzte selbst hätten eingeräumt, dass eine fundierte Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit ohne persönliche Untersuchung des Patienten kaum möglich sei.
Seine Aussagen stoßen vielerorts auf Zustimmung, wie Merz anmerkte. Viele scheinen sich der Frage anzuschließen, ob die hohe Anzahl von Krankentagen in der Belegschaft wirklich gerechtfertigt ist oder ob Maßnahmen nötig sind, um dem entgegenzuwirken.

