Kraken-Co-CEO und Barry Silbert warnen vor Krypto-Blase: 99% der Tokens könnten abstürzen

12. September 2025, 07:49 Uhr · Quelle: BTCStar
Arjun Sethi sieht den Kryptomarkt in einer kurzfristigen Blase. Barry Silbert prognostiziert, dass 99% der digitalen Vermögenswerte abstürzen könnten.

In den letzten Tagen haben sich die Bedenken über eine mögliche Krypto-Blase verstärkt. Branchenführer wie Arjun Sethi, Co-CEO der Kryptobörse Kraken, äußern Alarm über den aktuellen Zustand des digitalen Anlageumfeldes.

Sethi warnt vor kurzfristigen Krypto-Blasen

In einem kürzlichen Interview mit Fortune auf der Brainstorm Tech Konferenz in Park City, Utah, bestätigte Sethi das Vorhandensein einer Blase bei der Betrachtung der kurzfristigen Marktentwicklung. Während der Podiumsdiskussion bemerkte Sethi: “If you look at it quarter by quarter, the answer is yes, we get into those bubbles all the time.”

Seit Anfang des Jahres hat die führende Kryptowährung, Bitcoin (BTC), mehrere Allzeithochs erreicht, wodurch die Gesamtmarktkapitalisierung zum ersten Mal über 4 Billionen $ gestiegen ist.

Dieser Anstieg wurde durch pro-krypto Regulierungen aus der Regierung von Präsident Donald Trump und krypto-fokussierte Initial Public Offerings (IPOs) in den Vereinigten Staaten von Firmen wie Circle (CRLC) und der Kryptobörse Bullish (BLSH) befeuert.

Die derzeitige Begeisterung am Kryptomarkt ist teilweise auf ihre Korrelation mit dem Aktienmarkt zurückzuführen, insbesondere nach Rekordhochs im S&P 500 seit Donald Trump das Amt des Präsidenten übernommen hat.

Einige argumentieren, dass diese Entwicklungen Investoren Zugang zu Kryptowährungen verschaffen, die möglicherweise nicht über traditionelle Brokerkonten zugänglich sind. Skeptiker warnen jedoch davor, dass viele dieser Firmen lediglich von dem Hype profitieren und dadurch zu nicht nachhaltigen Bewertungen führen könnten, die einen Marktcrash zur Folge haben könnten.

Silbert prognostiziert Absturz der meisten digitalen Vermögenswerte

Aktuelle Daten deuten bereits auf Anzeichen eines Abschwungs hin. Laut Architect Partners, einem Krypto-Beratungs- und Finanzierungsunternehmen, fiel der durchschnittliche Aktienkurs von 15 digitalen Vermögenstreuhandgesellschaften letzte Woche um 15%, was Bedenken hinsichtlich der Stabilität des Marktes aufwirft.

Im Gegensatz dazu äußerte Barry Silbert, Gründer der Digital Currency Group (DCG), während derselben Podiumsdiskussion einen optimistischeren Ausblick. Er erkannte das Vorhandensein von “overvalued assets” im Krypto-Bereich an und erklärte: “There’s a whole lot of crap in crypto right now, which is overvalued. I think 99% of crypto is absolutely going to zero.”

Um das Bild weiter zu verkomplizieren, hat auch Elliott Management, eine aktivistische Investmentfirma, Alarm über den Kryptowährungsmarkt geschlagen.

In einem kürzlich veröffentlichten Anlegerbrief wies die Firma auf die rasante Aufblähung der sogenannten Krypto-Blase hin und führte diese teilweise auf wahrgenommene Unterstützung des Weißen Hauses während der Trump-Administration zurück.

Elliott Management warnte, dass der dramatische Anstieg der Krypto-Preise nicht nur für einzelne Investoren Risiken birgt, sondern auch für die gesamte Wirtschaft. Sie warnen, dass ein bevorstehender Zusammenbruch dieser Blase unvorhersehbare Folgen haben könnte, die potenziell die Finanzmärkte insgesamt destabilisieren.

Finanzen / Crypto / Krypto / Bitcoin / Blase
12.09.2025 · 07:49 Uhr
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