Konflikt um Ölressourcen: Venezuela sucht Unterstützung im UN-Sicherheitsrat

Venezuela hat den UN-Sicherheitsrat angerufen, um das wachsende Spannungsfeld zwischen dem Land und den USA zu thematisieren. Außenminister Yván Gil forderte auf Sozialen Medien die Einhaltung internationalen Rechts und der UN-Charta. Er erhob schwere Vorwürfe gegen die USA und bezeichnete deren Vorgehen als "offene und kriminelle Aggression".
Der Hintergrund des Konflikts ist die Blockade von Öltankern durch die USA und die militärische Präsenz vor der venezolanischen Küste. Präsident Donald Trump hatte erklärt, die Blockade sei eine Reaktion auf angeblich gestohlene Ressourcen durch Venezuela.
Er behauptete, diese würden zur Finanzierung von illegalen Aktivitäten verwendet. Schon Anfang der 2000er Jahre hatte Venezuela die Verstaatlichung seiner Ölfelder vollzogen, was insbesondere US-amerikanische Unternehmen in den Konflikt um Entschädigungszahlungen verwickelte.
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro beklagt, dass es Versuche gäbe, einen Regimewechsel zu forcieren, der eine unterwürfige Regierung installieren solle. UN-Generalsekretär António Guterres betonte nach einem Telefongespräch mit Maduro die Wichtigkeit der Einhaltung internationaler Abkommen und rief alle Parteien zur Mäßigung auf, um die regionale Stabilität zu wahren.

