Königliches Mitgefühl für Grönland: Frederik X. zeigt Unterstützung im Konflikt mit den USA
König Frederik X. von Dänemark hat sein Mitgefühl für das grönländische Volk im aktuellen Konflikt mit den USA zum Ausdruck gebracht. Anlässlich eines Staatsbesuchs in Litauen erklärte der Monarch, dass seine Gedanken in diesen herausfordernden Wochen oft bei den Menschen in Grönland seien. Er betonte, dass er die Entwicklungen aufmerksam verfolge und dass das Thema sogar Gesprächsthema in der königlichen Familie sei.
Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte in den letzten Wochen mit einer möglichen Annexion der Arktis-Insel gedroht, was große Besorgnis in Grönland und im dänischen Königreich ausgelöst hat. König Frederik sprach offen über die Betroffenheit seiner Familie, insbesondere seiner Frau Königin Mary, und versicherte, dass das Wohl Grönlands ihnen sehr am Herzen liege. Unterdessen haben sich Deutschland und andere EU-Mitglieder auf die Seite Dänemarks gestellt und damit ihre Solidarität gezeigt. Trump überraschte alle, als er plötzlich seine Drohungen, Grönland auch gegen Widerstand zu kontrollieren, zurücknahm. Beide Nationen befinden sich derzeit in Gesprächen, um zu einer einvernehmlichen Lösung zu gelangen.
Um die Lage der Grönländer besser zu verstehen, plant König Frederik X., die Insel vom 18. bis 20. Februar zu besuchen. Sein letzter Besuch dort liegt fast zwei Jahre zurück. Königin Mary betonte, wie wichtig es sei, die Sorgen und Nöte der Menschen vor Ort aus erster Hand zu erfahren, da die aktuellen Ereignisse sie zutiefst beschäftigen.
In der Hauptstadt Nuuk wird der geplante Besuch des Königs positiv aufgenommen. Esther Jensen, eine Grönländerin, sagte dem dänischen Fernsehen, dass der bevorstehende Besuch Trost und Geborgenheit spende.

