KMK-Präsidentin macht bei Vergleichbarkeit von Abschlüssen Druck

Berlin (dts) - Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Stefanie Hubig (SPD), pocht auf eine verbindliche Vereinbarung zwischen den Ländern für mehr Gemeinsamkeit und Vergleichbarkeit in Sachen Schulabschlüsse noch in diesem Jahr. "Alle Bundesländer müssen bereit sein, sich zu bewegen", sagte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Montagsausgaben). "Mein Ziel ist, dass wir in diesem Jahr zu einer Vereinbarung der Länder für mehr Gemeinsamkeit kommen, ob nun durch einen Staatsvertrag oder durch eine andere verbindliche Ländervereinbarung."

Hubig sagte weiter: "Wir wollen die Vergleichbarkeit zwischen den Bundesländern erhöhen - und dabei geht es um alle Schularten und Abschlüsse." Sie sagte aber auch: "Es wird kein Zentralabitur geben in dem Sinn, dass an einem Tag in Deutschland alle Schülerinnen und Schüler überall dieselben Prüfungen schreiben." Hubig führte aus, der Ruf nach einem Zentralabitur sei längst nicht mit einem vergleichbaren Abitur gleichzusetzen. "Die Abiturprüfungen selbst machen nur ein Drittel der Endnote aus", sagte sie. "Welche Kurse müssen eingebracht werden? Welche Fächer müssen in welchem Maß belegt und geprüft werden? Das sind Fragen, die wir in diesem Kontext beantworten müssen." Die KMK-Präsidentin fügte hinzu: "Wir brauchen hier einheitliche Regeln für alle Länder. Das hinzubekommen, ist eine Aufgabe der Kultusministerkonferenz."
Politik / DEU / Bildung
17.02.2020 · 05:00 Uhr
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