Kanzler Merz dementiert Kabinettsumbildung: 'Voller Zufriedenheit' mit der Regierung
Bundeskanzler Friedrich Merz hat auf einen kürzlichen Medienbericht entschieden reagiert, der über eine bevorstehende Umstrukturierung seines Kabinetts spekulierte. In einer klaren Stellungnahme bezeichnete der CDU-Vorsitzende die Berichte als 'Unsinn' und stellte klar, dass keinerlei Umbildung des Bundeskabinetts geplant sei. In der Folge einer Vorstandssitzung seiner Partei äußerte er außerdem seine Zufriedenheit mit der aktuellen Leistung der Ministerinnen und Minister, die ihre Ämter seiner Aussage nach 'voll umfänglich gerecht' ausfüllen.
Der Bericht des 'Spiegel', der größere personelle Veränderungen innerhalb der Regierung und an der Spitze der Unionsfraktion im Bundestag nahelegte, wurde dabei klar zurückgewiesen. Insbesondere wurde gerüchteweise auf Merz' Unzufriedenheit mit Fraktionschef Jens Spahn (CDU) verwiesen. Der Kanzler betonte jedoch, dass er 'eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit' mit Spahn pflege.
Merz ließ es sich nicht nehmen, auch Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) in sein positives Resümee einzubeziehen und lobte die reibungslose Koordination der Regierungsarbeit über das Kanzleramt. Diese Zufriedenheit steht allerdings im Kontrast zu einer jüngst erfolgten Personalentscheidung im direkten Umfeld des Kanzlers. Nach nur acht Monaten im Amt wurde der bisherige Büroleiter überraschend ausgetauscht. Der neue Büroleiter ist Philipp Birkenmaier, der zuvor als CDU-Bundesgeschäftsführer fungierte und als Wirtschaftsexperte gilt.

