Jugendrichter will mehr stationäre Jugendeinrichtungen
11. Januar 2018, 00:00 Uhr · Quelle: dts Nachrichtenagentur
Mannheim (dts) - Beim Umgang mit straffälligen minderjährigen Flüchtlingen fordert der Mannheimer Jugendrichter Klaus-Jürgen Seiser mehr Einrichtungen, aus denen die Jugendlichen nicht fliehen können. "Ich halte viel davon, die Jugendhilfeseite zu stärken", sagte er dem "Mannheimer Morgen" (Donnerstagsausgabe). Falls die Jugendlichen jedoch trotz aller pädagogischen Bemühungen weiter Straftaten begehen würden, bräuchte es mehr stationäre Einrichtungen.
Bundesweit gebe es mit 14 solcher Unterbringungen zu wenige. Im November hatte die Veröffentlichung eines Brandbriefs von Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) an den baden-württembergischen Innenminister Thomas Strobl (CDU) eine Diskussion um die Bestrafung jugendlicher Ausländer ausgelöst.
Bundesweit gebe es mit 14 solcher Unterbringungen zu wenige. Im November hatte die Veröffentlichung eines Brandbriefs von Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) an den baden-württembergischen Innenminister Thomas Strobl (CDU) eine Diskussion um die Bestrafung jugendlicher Ausländer ausgelöst.

