Johann Wadephul stärkt deutsch-singapurische Beziehungen auf Südostasien-Reise
Johann Wadephul, Deutschlands Außenminister, hat seine Reise in die dynamische Südostasien-Region gestartet und macht seinen ersten Halt in dem Stadtstaat Singapur. Dort trifft der CDU-Politiker sowohl Premierminister Lawrence Wong als auch seinen Amtskollegen Vivian Balakrishnan für politische Gespräche. Ein weiteres Highlight seiner Reise ist eine Rede, die er am Internationalen Institut für Strategische Studien halten wird. Am Nachmittag wird Wadephul seine Reise mit einem Flug nach Neuseeland fortsetzen.
Die Sprecherin des Auswärtigen Amtes kündigte an, dass diese diplomatische Mission dazu dient, die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und dem innovativen Handelszentrum Singapur zu stärken. Neben geplanten politischen Dialogen wird Wadephul auch ein Unternehmen besichtigen. Der Minister plant, bis Freitag auch noch Tonga, Australien und das Sultanat Brunei zu besuchen.
Im Jahr 2024 haben Deutschland und Singapur ihre guten bilateralen Beziehungen durch einen Aktionsplan zur Förderung von Zukunftstechnologien weiter gefestigt. Ein wichtiger Meilenstein in diesem Kontext ist das 2019 in Kraft getretene Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Singapur (EUSFTA). Singapur, bekannt als ein führendes Finanz- und Logistikzentrum, ist ein bedeutender Dreh- und Angelpunkt für etwa 10.000 europäische Unternehmen, darunter über 2.000 aus Deutschland.
Singapur gilt als Wirtschafts-Powerhouse mit Freihandelsabkommen mit verschiedenen Ländern, darunter China (CSFTA) und die USA (USSFTA). Der Stadtstaat agiert als neutraler Partner auf der internationalen Bühne, mit guten Beziehungen zu sowohl Peking als auch Washington.

