Japanische Exportwelle hebt Erwartungen

Die japanischen Exporte haben im Januar einen bemerkenswerten Aufschwung erfahren, befeuert durch die hohe Nachfrage nach Chips, die im Zuge des KI-Booms förmlich durch die Decke schießt. Laut Angaben des japanischen Finanzministeriums konnten Exporte um beeindruckende 17 Prozent auf nahezu 9,2 Billionen Yen ansteigen, was etwa 51 Milliarden Euro entspricht. Dies markiert den markantesten Zuwachs seit mehr als drei Jahren und übertrifft damit die Prognosen von Bloomberg-Spezialisten, die eine Zunahme von lediglich 13 Prozent vorausgesagt hatten.
Besonders auffällig war der Anstieg der Ausfuhren nach China. Dank der gestiegenen Chipnachfrage legten die Exporte in die Volksrepublik um fast ein Drittel auf rund 1,55 Billionen Yen zu. Im Gegensatz dazu sahen sich die Exporte in die Vereinigten Staaten mit Herausforderungen konfrontiert, die vor allem auf die dortigen Zölle zurückzuführen sind, welche den japanischen Autoherstellern wie Toyota das Leben schwer machen. Infolgedessen gingen die Exporte in die USA um fünf Prozent auf 1,46 Billionen Yen zurück.

