Jamie Dimon kündigt geplanten Rücktritt als CEO von JPMorgan Chase an
Jamie Dimon, CEO von JPMorgan Chase, hat im Gespräch mit Analysten angedeutet, dass er plant, sein Amt in wenigen Jahren niederzulegen. Diese Ankündigung erfolgt kurz nach einer Umstrukturierung des Managements, die neue Fragen über seine potenziellen Nachfolger aufgeworfen hat. Der 68-jährige Dimon, der am längsten amtierende CEO einer großen US-Bank, bekräftigte, dass sich der Zeitplan für seinen Rücktritt nicht geändert habe.
Im Rahmen der Neubesetzung wurde Jennifer Piepszak zur Chief Operating Officer ernannt und ersetzt damit Daniel Pinto, obwohl sie nicht an einer Übernahme der CEO-Position interessiert ist. Dimon äußerte sich zufrieden über Piepszaks Verbleib im Unternehmen. Die Diskussion über Dimons Nachfolge konzentriert sich nun auf drei führende Führungskräfte: Marianne Lake, Doug Petno und Troy Rohrbaugh.
Auf Fragen von Wells Fargo Analyst Mike Mayo reagierte Dimon, dass er noch einige Jahre im Unternehmen bleiben könnte, um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten. Er betonte zudem, dass die Nachfolgeplanung über ihn hinausgeht und auch das Unternehmen sowie den Vorstand betrifft. Dimon lobte Pinto, mit dem er über fünf Jahre eng zusammenarbeitete und der während Dimons Herzoperation im Jahr 2020 die Leitung vorübergehend übernahm.
Mit Blick auf die Zukunft versicherte Dimon, dass trotz der Unsicherheiten hinsichtlich der Nachfolge kompetente Kandidaten bereitstehen. Er schloss dabei nicht aus, dass unvorhergesehene Umstände zu Veränderungen führen könnten. Es bleibt spannend, wer letztlich die Führung von JPMorgan Chase übernehmen wird.

