Israels Botschafter will härteres Vorgehen gegen linke Antisemiten

20. Dezember 2025, 00:00 Uhr · Quelle: dts Nachrichtenagentur
Ron Prosor (Archiv)
via dts Nachrichtenagentur
Ron Prosor (Archiv)
Der israelische Botschafter Ron Prosor kritisiert den Umgang mit linkem Antisemitismus in Deutschland. Er plädiert für Exmatrikulation von Studierenden, die Hass schüren.

Berlin - Der Botschafter des Staates Israels in Deutschland, Ron Prosor, fordert härtere Maßnahmen insbesondere gegen linken Antisemitismus in Deutschland.

"Gegen Faschisten weiß man ganz gut vorzugehen, mit ihrem Rassismus gehen sie offen um, da gibt es Gesetze", sagte Prosor der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "Die Personen aus dem extrem linken Spektrum, die die Ideologie der Hamas legitimieren und subtil verbreiten, müssen jedoch zur Rechenschaft gezogen werden."

In diesem Punkt sei der Staat wehrlos. "Extremisten missbrauchen die Meinungsfreiheit und verwandeln sie in Aufhetzungsfreiheit. Deshalb bin ich dafür, dass Studierende, die Antisemitismus verbreiten und ihre Kommilitonen bedrohen, exmatrikuliert werden dürfen", so der Botschafter weiter.

Linker Antisemitismus sei in Deutschland vor allem im kulturellen und akademischen Bereich verbreitet. "Ich kenne viele israelische Filmemacher und Künstler, die `zufällig` nicht eingeladen werden oder ihre Identität an der Garderobe abgeben müssen und Israel verleugnen, um akzeptiert zu werden", sagte er.

Vermischtes / Deutschland / Israel / Gesellschaft / Proteste
20.12.2025 · 00:00 Uhr
[3 Kommentare]
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