Israelische Ablehnung von Zweistaatenlösung im Nahost-Konflikt von UN-Generalsekretär kritisiert
UN-Generalsekretär António Guterres hat die jüngste Ablehnung einer Zweistaatenlösung im Nahost-Konflikt durch Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und andere Regierungsmitglieder als 'inakzeptabel' kritisiert. In einer Rede vor dem UN-Sicherheitsrat am Dienstag nannte Guterres die Ablehnung des Rechts des palästinensischen Volkes auf einen eigenen Staat sowie die Verweigerung einer Lösung als 'gefährlich' und betonte, dass dies den Konflikt auf unbestimmte Zeit verlängern würde.
Netanjahu und ultrarechte Mitglieder der israelischen Regierung haben kürzlich ihre Ablehnung einer Zweistaatenlösung bekräftigt. Angesichts dessen erhöhen die USA, Deutschland und die EU derzeit den Druck, um diese Haltung zu ändern. Gleichzeitig lehnt auch die militant-islamistische Hamas eine Zweistaatenlösung ab, die vorsieht, dass ein unabhängiger, demokratischer und entmilitarisierter Palästinenserstaat friedlich neben Israel existiert.
Verschiedene Außenminister sind nach New York gereist, um an der Debatte zur Situation im Nahen Osten teilzunehmen. Guterres betonte, dass ein anhaltendes Ende des israelisch-palästinensischen Konflikts nur durch eine Zweistaatenlösung erreicht werden könne. (eulerpool-AFX)

