Israel erwägt baldige Öffnung des Grenzübergangs Kerem Schalom in den Gazastreifen
Der UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths gab bekannt, dass Israel erwägt, den Grenzübergang Kerem Schalom in den Gazastreifen bald zu öffnen. Das UN-Nothilfebüro (OCHA) plant angeblich bereits Konvois aus Jordanien mit Hilfsgütern über den Grenzübergang zu schicken. Kerem Schalom war bisher der wichtigste Übergang für Hilfsgüter in den Gazastreifen. Allerdings ist es notwendig, nicht nur den Grenzübergang zu öffnen, sondern auch die israelischen Angriffe zu beenden und eine Waffenruhe herzustellen, um die Menschen in Not angemessen versorgen zu können, so Griffiths. Die humanitären Helfer sind trotz der anhaltenden Kämpfe bemüht, die Menschen zu erreichen, aber eine zuverlässige Versorgung ist derzeit nicht möglich. Es ist unklar, wohin die Menschen, die von Israel in den Süden des Gazastreifens gedrängt wurden, gehen sollen und was ihre Zukunft sein wird. Die Öffnung von Kerem Schalom könnte jedoch die Versorgungssituation etwas erleichtern. Eine Entscheidung steht noch aus. (eulerpool-AFX)

