Iran verteidigt Straße von Hormus als 'Straße des Friedens'
Iran betrachtet die strategisch bedeutsame Straße von Hormus als eine 'Straße des Friedens'. Dies betonte der iranische Botschafter in Genf, Ali Bahreini, im Rahmen einer Presseveranstaltung der Journalistenvereinigung ACANU. Bahreini hob hervor, dass dieser kritische Seeweg allen offenstehe und von Iran beschützt werde. Sollten aber externe Kräfte versuchen, diesen in eine 'Straße des Krieges' zu verwandeln, werde der Iran entsprechend agieren, um seine Interessen zu verteidigen.
Die Bedeutung der Straße von Hormus ist immens, da sie eine der zentralen Schifffahrtsstraßen für den globalen Ölhandel bildet. Öl aus Ländern wie Kuwait, Katar, Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten und sogar Saudi-Arabien passiert diesen Weg. Sollte dieser Korridor geschlossen werden, hätte dies gravierende Auswirkungen auf die globale Ölversorgung. Der iranische Brigadegeneral Ismail Kosari erwähnte laut der Zeitung 'Entekhab', dass eine Schließung der Meerenge in Erwägung gezogen werde, was die geopolitischen Spannungen weiter anheizen könnte.
Zudem verdeutlichte Botschafter Bahreini, dass Iran entschlossen bereit sei, mit 'aller Härte' auf eine mögliche US-amerikanische Einmischung in den Konflikt zwischen Israel und Iran zu reagieren. Er kritisierte auch vehement die jüngsten Aussagen von Ex-US-Präsident Donald Trump auf der Plattform Truth Social, der die 'bedingungslose Kapitulation' Irans forderte, und bezeichnete sie als 'ungeheuerlich und feindselig'.

