Industrie erhält im Mai weniger Aufträge

04. Juli 2025, 08:07 Uhr · Quelle: dts Nachrichtenagentur
Im Mai 2025 sank der preisbereinigte Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe um 1,4 Prozent, während die Auslandsaufträge um 2,9 Prozent stiegen. Die Rückgänge waren vor allem durch einen deutlichen Rückgang in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und elektrischen Ausrüstungen bedingt.

Wiesbaden - Der preisbereinigte Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Mai 2025 gegenüber April 2025 saison- und kalenderbereinigt um 1,4 Prozent gesunken.

Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang um 3,1 Prozent niedriger als im Vormonat. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang von März 2025 bis Mai 2025 um 2,1 Prozent höher als in den drei Monaten zuvor, ohne Großaufträge stieg er um 1,9 Prozent. Im April 2025 stieg der Auftragseingang nach Revision der vorläufigen Ergebnisse gegenüber März 2025 um 1,6 Prozent (vorläufiger Wert: +0,6 Prozent). Die vergleichsweise hohe Revision im April 2025 ist auf eine Nachmeldung im Bereich Automobilindustrie zurückzuführen.

Die negative Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Mai 2025 ist wesentlich auf die deutlichen Rückgänge von Neuaufträgen in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (saison- und kalenderbereinigt -17,7 Prozent zum Vormonat) zurückzuführen. In diesem Bereich waren im April 2025 mehrere Großaufträge verzeichnet worden.

Ferner beeinflussten die Rückgänge in den Bereichen Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (-6,2 Prozent) und Metallerzeugung und -bearbeitung (-5,1 Prozent) das Gesamtergebnis negativ. Positiv wirkten sich hingegen die Anstiege der Auftragseingänge in der Herstellung von Metallerzeugnissen (+18,2 Prozent) und im Sonstigen Fahrzeugbau (+6,8 Prozent) aus.

Bei den Investitionsgütern sank der Auftragseingang im Mai 2025 um 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat, bei den Vorleistungsgütern sank er um 3,4 Prozent. Der Auftragseingang bei den Konsumgütern stieg dagegen um 3,1 Prozent.

Die Auslandsaufträge stiegen um 2,9 Prozent. Dabei gingen die Aufträge aus der Eurozone um 6,5 Prozent zurück, die Aufträge von außerhalb der Eurozone stiegen hingegen um 9,0 Prozent. Die Inlandsaufträge gingen um 7,8 Prozent zurück.

Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben im Mai 2025 saison- und kalenderbereinigt 1,9 Prozent niedriger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Mai 2024 war der Umsatz kalenderbereinigt 1,7 Prozent geringer. Für April 2025 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Rückgang von 1,4 Prozent gegenüber März 2025 (vorläufiges Ergebnis: -1,5 Prozent), so die Statistiker.

Wirtschaft / Deutschland / Industrie / Unternehmen
04.07.2025 · 08:07 Uhr
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